Beindruckende Aufführungen der Klasse 11b!












Schon vor Beginn der Aufführung bildenten sich lange Schlangen. Denn alle Besucher mussten eine Schleuse passieren, dort wurden Daten erfasst, Ausweise überprüpft und die Gäste in das Lager begleitet. Der Festsaal war zum Internierungslager umgebaut. Knapp 30 m³ Sand und gut 50 Feldbetten gaben dem Zuschauer sofort das Gefühl, nicht nur Besucher, sondern selbst Lagerinsasse zu sein.

Schließlich gab es zweieinhalb Stunden eine ergreifende Darbietung der jungen Künstler, die sich sehr engagiert und temperamentvoll mit den Themen auseinandersetzten, die ihnen am Herzen lagen. Wie schon angekündigt, gab es kein Theater zum Zurücklehnen, sondern eine Darbietung, die aufrütteln sollte. Und so gingen die die Zuschauer beeindruckt und nachdenklich nach einer sehr außergewöhnlichen Aufführung nach Hause. In der Pause gab es stilecht diverse warme Reisgerichte im Schälchen, angeboten von der Klasse 10b.

Wir danken Ulrich Thon, dem Autor und Regiesseur, den Klassenbetreuerinnen Sandra Baumhekel und Bettina Kröner-Spruck und ganz besonders der Klasse 11b!


Nichts von Bedeutung





Es herrscht Krieg! Deutschland ist von Frankreich und Griechenland besetzt, es toben ein Guerillakämpfe. Wer kann, versucht ins Ausland zu fliehen und mit Schleppern übers Festland, oder abgewrackten Booten über das Mittelmeer nach Nordafrika zu gelangen. Hunderttausende verlassen das Land, viele von ihnen überleben die Reise nicht. In dieser verzweifelten Situation kommen mehrere deutsche Jugendliche in einem Auffanglager in Ägypten zusammen.

Die Klasse 11b verbindet zwei Bücher der dänischen Autorin Janne Teller miteinander, „Krieg“ und „Nichts“. In der sehr persönlichen, von den Jugendlichen aktiv mitgestalteten Szenen suchen sie Antworten darauf, was im Leben wirklich zählt – fernab von Konsum- und Spaßgesellschaft in der unerbittlichen Realität des Krieges, als Flüchtling.

Innerhalb von etwa 12 Wochen haben die Schüler gemeinsam ein angreifendes und provokantes Stück auf die Bühne gebracht, das auch mit einer ungewöhnlichen Kulisse aufwartet: auch der Zuschauer selbst wird in die Situation eines unbequemen Aufenthaltes in der Wüste versetzt. Ulrich Thon hat auf der Grundlage der beiden Bücher und nach den Wünschen der Klasse die einzelnen Rollen geformt, Texte geschrieben und Regie geführt.

Ein Jugendlicher der Gruppe stellt die Behauptung auf, dass nichts im Leben von Bedeutung sei. Die anderen treten den Gegenbeweis an: Werden Sie Zeuge, wie ein anfangs verzweifeltes Spiel in unerbittlichen Machtspielen endet und was solch eine zufällig entstandene Zwangsgemeinschaft aus Menschen machen kann, überall auf der Welt, zu jeder Zeit.
Freitag, den 27.01.2012 um 20.00 UhrSamstag, den 28.01.2012 um 20.00 UhrSonntag, den 29.01.2012 um 16.00 Uhr Eintritt frei! Ab 14 Jahren!

https://www.facebook.com/pages/Nichts-von-Bedeutung-Theaterst%C3%BCck/124691714310849

 


Wir stellten uns vor

Sehr gut besucht war die 2. Infoveranstaltung dieses Schuljahres am vergangenen Wochenende. Am Freitag, 27.1. stellte Anne Sauerbrey die Fächer Mathematik, Physik und Informatik vor, anschließend nutzten einige Eltern die Möglichkeit, das Klassenspiel der 11b zu besuchen.

Richtig gut besetzt war der Kleine Festsaal am Samstag, als zunächst Frank de Vries die Handwerke und die künstlerisch-musischen Fächer der Schule vorstellte. Angelika Scharpey erzählte von Biologie, Erdkunde und den Verbindungen zum Chemieunterricht. Danach verteilten sich die gut 70 Gäste in die einzelnen Kurse bei Uta Manthey (Handarbeit), Verena Glenz (Eurythmie), Eugen Leuenberger (Plastizieren) und Daniel Stächele (Schnitzen) oder machten mit Karl-Heinz Scharpey einen kleinen Rundgang durch die Schule.

Die Klasse 1a von Alexa Pelzer sorgte für einen leckeren Imbiss, und so gingen alle gut gestärkt in die Abschlussrunde, zu der sich auch Jan Kröger gesellte.

Brigitte Tigges Knappstein, Isabella Lustig und Martina Hoffmann kümmerten sich in der Zeit um die Kinder. Für die Organisation waren zuständig Uta Manthey und Karl-Heinz Scharpey, der auch an beiden Tagen durch die Veranstaltung führte.

Vielen Dank an alle Beteiligten!


Weihnachtsspiele an unserer Schule

Die Weihnachtsspiele aus Oberufer begleiteten uns an den letzten Schultagen. Am Samstag wurde zunächst das Paradeisspiel und anschließend das Christgeburtspiel gezeigt, am Sonntag sahen sich die Kinder aus dem Kindergarten sowie die Erstklässler das Christgeburtspiel an. Montag und Dienstag waren jeweils zwei Schüleraufführungen.
Am Sonntag, 8. Januar 2012 wird um 17 Uhr im Kleinen Festsaal das Schottische Dreikönigsingspiel gezeigt. 






Winterwunderland

Der Große Adventsbasar war ein voller Erfolg.
Am Freitag, 25. November gab es um 19:30 Uhr vor dem Festsaal ein Chorkonzert zum Mitsingen mit dem Cantus-Chor (Leitung: Iris Michel). Von 20 Uhr bis 21:30 Uhr waren die Türen geöffnet geöffnet für die Basarbesichtigung.

Der Basar wurde eröffnet am Samstag, 26. November, 10 Uhr im Hauptgebäude durch gemeinsames Singen. Basarabschluss war um 17 Uhr musikalisch im Christkindlmarkt I.
Wir danken dem Basarkreis und besonders Herrn Marsollek für die großartige Veranstaltung.

 




200 Kommunikationsbeauftragte aus nah und fern trafen sich am Wochenende (4. und 5.November 2011) in unserer Schule, wo zum ersten Mal die Fachtagung für Kommunikation „öffentlich wirken“ stattfand. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten aus dem gesamten Bundesgebiet, Belgien, Österreich und der Schweiz an.

Die Resonanz auf die von uns gebotenen Vorträge, Workshops und Möglichkeiten zum Austausch war überwältigend. Auf dem Programm standen neben vielen Empfehlungen für den Kommunikationsalltag auch Einführungskurse in Social Media und zu Finanzierungsfragen. Die beiden außergewöhnlichsten Dozenten aber waren wohl zwei Hirtenhunde, die die Dozentin Renée Herrnkind  - im Alltag Pressesprecherin des Demeterbundes -  mitgebracht hatte. Bei milden Novembertemperaturen und Sonnenschein zeigten die beiden hoch empfindsamen Tiere den Workshopteilnehmern auf dem Schulhof, wie unterschiedlich klar oder verschwommen körpersprachliche Signale in der menschlichen Kommunikation daher kommen können.
Beim Galaabend am Freitag rissen der Kabarettist Johannes Denger und der Pianist Jens Thomas mit seinen Goethe-Vertonungen die Gäste zu lang anhaltenden Applaus hin. Aufgrund des großen Erfolges gilt eine Wiederholung der Tagung in zwei Jahren schon jetzt als nahezu gesichert.

Die beiden wunderbaren Tage verdanken wir Harald Thon, der gemeinsam mit seiner Tochter Daria seit über einem Jahr die Veranstaltung vorbereitet hatte. Die beiden sorgten dafür, dass alles bestens organsiert war und reibungslos mit großer Harmonie ablief.
Unterstützt wurden sie von einem engagierten Helferteam, das ihnen gut gelaunt zur Seite stand.
Ein herzlicher Dank an alle!

www.oeffentlich-wirken.de 
Auszug aus dem    Begleitheft
Zeitplan-Grundstruktur       Präferenzformular




Harald Thon





2 Hauptdarsteller






Johannes Denger


Jens Thomas


Anke Neumann





LA CITADELLE führte an unserer Schule auf!!!!

Eurythmie aus Paris am 18. Oktober an unserer Schule!
In Frankreich werden Waldorfschulen und anthroposophische Ausbildungsstätten nicht vom Staat unterstützt. Im Gegenteil: vor einigen Jahren gab es Kampagnen gegen diese nicht staatskonformen Einrichtungen. So hatte auch unsere Gastgeberschule vorübergehend keinen Aufführungsort. Ungeachtet dieser Schwierigkeiten setzten sie ihre Arbeit fort, und so durften wir LA CITADELLE am Dienstag vor den Herbstferien im großen Saal mit ihrem Programm „Wahrheit und Lüge“ erleben.


Ein Sommernachtstraum


Der Feenkkönig Oberon und seine Gattin zürnen miteinander, leben voneinander getrennt, aber doch in ein und demselben Wald in der Nähe von Athen. In diesen Wald kommen zwei Liebespaare: Helena, die den Demetrius, Demetrius, der die Hermia, Hermia, die den Lysander, Lysander, der die Helena liebt. Oberon erbarmt sich der Liebenden und lässt durch seinen Diener Puck -nachdem dieser durch Schelmerei zuerst das Blatt gewendet und neue Verwirrungen angerichtet hat- durch einen Zauberstab das Gleichgewicht herstellen.
Die Klasse 8a zeigte den Sommernachtstraum am Freitag, 14. Oktober 2011, Samstag, 15. Oktober 2011 - jeweils um 20 Uhr, Sonntag, 16. Oktober 2011, 16 Uhr im Großen Festsaal. Regie führte Carola Bühn.


Der innere Schweinehund...



Foto: Jannika Seitz


Foto: Jannika Seitz


Foto: K.-H. Scharpey


Foto: Jannika Seitz


Foto: Jannika Seitz


Foto: Jannika Seitz

Ulrike Witzel-Höner schreibt zum Klassenspiel ihrer Klasse 8c:
Wir wussten gar nicht wie schwer es sein würde all unsere, im Vorfeld erarbeiteten inneren Gefühle, Neigungen, Abneigungen, Hass, Liebe, Bestien in uns und inneren Schweinehund zur manifestieren! Unser innerstes Körpergefühl in Masken, Körperbilder und später auch in verständliche Szenen umzuwandeln, den Text dazu zu schreiben und alles auf der Bühne dazustellen…Aus diesem Grunde freuen wir uns ihnen unsere Arbeit  bei drei Vorstellungen präsentieren zu dürfen!
 "Der innere Schweinehund und seine Kumpanen werden sich mit Hilfe von Masken, Schatten- und Körperspiel in einer rasanten Collage auf der Bühne tummeln..."  mit Silke Geyer am Freitag, 7. Oktober 2011, Samstag, 8. Oktober 2011 - jeweils um 20 Uhr und Sonntag, 9. Oktober 2011, 16 Uhr im Kleinen Festsaal


Erste Infoveranstaltung des Schuljahres

Uta Manthey, Karl-Heinz Scharpey, Alexa Pelzer, Susanne Stott, Friedrich Rollenbeck, Reinhold Marsollek, Angelika Scharpey, Hella Wieczorek und Birgit Schreiner stellten am Freitag, 23.9. und Samstag, 24.9. unsere Schule vor. Susanne Köllner von der Stadt Bochum erklärte die Möglichkeiten des Bildungs- und Teilhabepaketes.
Ein besonderer Dank an die Klasse 1a, die einen leckeren Imbiss auftischte.







Bild: Gaëtan Bally


Bild: Adriano Heitmann


Bild: Rémy Steinegger (aus Ritratto)


Bild: Simona Canonica

DIMITRI war da!

Clown DIMITRI  startete mit seinem Programm Dimitri - Clown in Porteur an unserer Schule seine Deutschlandtournee. Bis kurz vor Beginn warteten noch viele Anhänger von Dimitri auf die Gelegenheit, doch noch eine Karte und einen Platz im Saal zu ergattern. Und alle, die dann 2 Stunden den berühmten Clown erleben durften, waren begeistert von seinem unnachahmlichen Humor, seiner Musikalität und von seinem artistischen Können. Immer mehr Instrumente zauberte Dimitri aus verschiedenen Kisten hervor und verblüffte die Zuschauer mit seinen unglaublichen Einfällen.

Nach lang anhaltenden stehenden Ovationen sang das Publikum noch einen dreistimmigen Kanon zum Geburtstag des Künstlers. Am Sonntag war Dimitri 76 Jahre alt geworden.

Danke Dimitri für einen unvergesslichen Abend!

«Schaut ihn an, sage ich, das ist ein wirklicher Clown. Was ist ein wirklicher Clown? Das weiss ich nicht, aber schaut ihn an: Er kann schon allerhand und immer noch etwas mehr und dann ist er selig, wenn noch mehr gelingt, sogar das Unglaubliche. Man freut sich wie mit einem Kind, das die Tücke aller Dinge entdeckt und wie durch ein Wunder nicht strauchelt. Ich bin in jedem Augenblick gespannt, aber dann hat immer jemand gelacht, einfach laut gelacht, als wäre er allein, nicht wie man über einen Witz lacht, sondern gelacht vor Freude wie ein Kind; das war ich und der Clown heisst Dimitri». (Max Frisch)


DIMITRI - Clown in Porteur
Es dreht sich alles um geheimnisvolle Kisten und Koffer. Zusammen mit Dimitri können wir deren Inhalt entdecken.
Im ersten Teil überrascht Dimitri den Zuschauer mit dem beinah unerschöpflichen Inhalt einer großen Kiste, welcher ihn immer wieder zu clownesken, artistischen Nummern inspiriert. Mögen die Utensilien auch noch so klein sein, um so größer ist die Freude und Verblüffung über das, was er damit anstellt.
Im zweiten Teil finden wir Dimitri in der Rolle eines Porteurs auf einem Bahnsteig wieder. Ein bereits abgefahrener Zug lässt ihn mit Koffern zurück, die seine Neugier wecken. Er kann der Versuchung nicht widerstehen, öffnet die Koffer einen nach dem andern und schwelgt schliesslich in einem musikalischen Schlaraffenland.                Dauer: 120 Minuten, inkl. Pause

Mehr zu DIMITRI unter:   http://www.clowndimitri.ch/   
Ausschnitte aus seinem Programm unter:
http://www.youtube.com/watch?v=Ci2w3hh6Kjg
Interview mit DIMITRI vom 25. Mai 2011: http://boetschiklatscht.blogspot.com/2011/05/dimitri-mamma-mia-hoffentlich-bin-ich.html
Interview mit DIMITRI im Arte-Magazin: http://www.arte.tv/de/723116,CmC=724062.html
Interview mit DIMITRI  in der Erziehungskunst: http://www.erziehungskunst.de/nachrichten/inland/clown-dimitri-auf-deutschlandtournee/
DIMITRI auf Facebook: http://www.facebook.com/clowndimitri

FRANKFURTER ALLGEMEINE – «Die artistische Clownerie, die Mischung von Grocks Musikalität, Chaplins Kleiner-Mann-Trauer und von klassischem Zirkus - das ist sein Stil. Er ist der Spassmacher der Kinder und der grossen Leute, der mit Schüchternheit und mit Grazie gegen die Objekte kämpft. Er hasst sie nicht, er liebt sie, obwohl sie sich gegen ihn verschworen haben. Er ist ein sanfter, romantischer Streiter mit den Dingen, die in der Begegnung mit ihm zu leben anfangen.» (Friedrich A. Wagner)

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG – «Sein Wissen um die Kunst des Clowns, in der sich die ausgelassene Heiterkeit mit der Melancholie paart, setzt er mit artistischer Meisterschaft in Szene. Er schlägt den Salto, steigt aufs hohe Seil, er spielt zwei Dutzend und mehr Instrumente. Er ist ein grosser Könner, der keinen Vergleich, auch den mit Grock nicht, zu scheuen braucht.» (Peter Zimmermann)



Fotos: Yves Burdet


Herzlich Willkommen!



1a


1b

Wir freuen uns über unsere neuen Schüler und Eltern. Am 7. September durfte die Klassenlehrerin Hella Wieczorek ihre neue Klasse 1c begrüßen, am 8. Septmber war der große Tag der Klassen 1a und 1b.
Auf den Photos sehen wir jungen Schüler mit ihren Klassenlehrerinnen  Uta Manthey und Alexa Pelzer .


Großzügige Spende für unsere Schule



Der große Scheck

Große Freude zeigten jetzt alle Beteiligten, als der 1. Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Neurowissenschaften im Märkischen Kreis Dr.med. Sebastian Schimrigk den Spendenscheck an Hella Wieczorek, Karl-Heinz Scharpey und Brigitte Tigges-Knappstein  für den Therapieverein der Rudolf Steiner Schule Bochum überreichte .
Die 1000,00 Euro kommen dem Schülernachhilfeprojekt „Schüler helfen Schülern“ zugute.


Kompetenznachweis und Lernbegleitung in Waldorfschulen

Frank de Vries unterrichtet seit 1978 die Fächer Deutsch, Geschichte, Kunstgeschichte, Religion und Philosophie in der Oberstufe unserer Schule. Er ist Mitbegründer des Institutes für prozessorientiertes Lernen (IPL) und Projektleiter des Abschlussportfolioprojektes der Waldorfschulen in NRW.
Frank de Vries:
Kompetenznachweis und Lernbegleitung in Waldorfschulen. Ein Handbuch, Stuttgart 2011; ISBN: 978-3-940606-75-4

Das Handbuch ist eine Arbeit aus der Praxisforschung und enthält Materialien und Arbeitsergebnisse unserer Schule.
Bei der Enstehung des Buches haben geholfen: Jule Andreae-Fritze, Eva Cattes-Meister, Angelika Scharpey, Christiane Schulte-Stumpf, Daria Thon und Harald Thon.






Wege zur Qualität

Wege zur Gestaltung einer modernen Aufgabengemeinschaft.

Seit Herbst 2010 besteht eine Zusammenarbeit mit dem Schweizer Qualitätsentwicklungsverfahren "Wege zur Qualität" WzQ. (siehe: www.wegezurqualitaet.info) Wie in jeder Einrichtung, ist es auch Aufgabe unserer Schule, Qualität nicht nur zu sichern, sondern möglichst zu verbessern.
WzQ ist ein ganzheitliches, prozessorientiertes Qualitätsmanagement, das speziell für Einrichtungen entwickelt wurde, in denen der Mensch im Mittelpunkt der Leistungsprozesse steht. Wichtig für den Erfolg des Verfahrens ist jedoch auch die Einbeziehung der insgesamten Schulgemeinschaft. Für die nächste Herbsttagung möchten wir deshalb herzlich alle interessierten Eltern und Oberstufenschüler/innen zur Mitarbeit einladen. Dazu werden wir Ihnen auf einem öffentlichen Elternabend am 15.9.2011 das Qualitätsentwicklungsverfahren in seinen Grundzügen vorstellen. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Arbeit an dem Thema!




Das Filmplakat


Andi Rogenhagen

Ein Tick anders / Heldensommer

Ein wunderbarer, urkomischer und dabei sehr  warmherziger Film läuft seit ein paar Wochen in den Kinos. Er heißt "Ein Tick andes" und handelt von einem Mädchen mit Tourette-Syndrom.

Andi Rogenhagen, Vater an unserer Schule, schrieb das Buch und führte Regie.

Inhalt: Eigentlich ist Eva glücklich – auch wenn ihre Familie etwas seltsam ist. Und dann ist da noch Evas Tourette-Syndrom, das auch in ihrem sonstigen Alltag immer wieder für Probleme und komische Situationen sorgt. Im Kreise ihrer Familie, die ihre Krankheit kennt und akzeptiert, fühlt sich Eva aber geborgen und sicher. Die Situation ändert sich jedoch schlagartig als Evas Vater ein Job in Berlin angeboten wird. Muss Eva nun ihre vertraute Umgebung verlassen? Ein Plan muss her und zwar schnell. Denn eins ist für Eva klar: nach Berlin geht sie auf gar keinen Fall!

„Ein Tick anders“ ist eine anarchische und warmherzige Komödie über Familie, Liebe, Toleranz und die große Herausforderung eben einen Tick anders zu sein. Herzlich und humorvoll erzählt Autor und Regisseur Andi Rogenhagen (THE FINAL KICK; DIE FRAU, DIE AN DR. FABIAN ZWEIFELTE) die Geschichte der am Tourette-Syndrom erkrankten Eva und ihrer liebevoll-schrägen Familie. (Aus dem Presseheft von Wüste Film, http://www.wuestefilm.de/die_filme/ein_tick_anders)
Weitere Informationen:  http://www.eintickanders.de/Metropolis
http://www.youtube.com/watch?v=PgQlTSF_phU&feature=related             http://www.youtube.com/watch?v=xGT-mXXHORI&feature=related            http://www.youtube.com/watch?v=bn4dpHxd_zc&feature=related      http://www.youtube.com/watch?v=Mk-Wfq6fTSw&feature=relmfu
Der Film ist zu sehen im Filmkunsttheater am Kurt-Schumacher-Platz (im Hbf).

Andi Rogenhagen hat auch ein lesenswertes Buch geschrieben: Heldensommer
Es handelt von Philipp, 15, der sexuell unerfahren, desorientiert und größenwahnsinnig ist. Kurz: Er pubertiert. Als ihm sein französischer Austauschlehrer eine Sechs gibt und er deshalb sitzen bleibt, trampt er mit seinem Kumpel Borawski und einem geklauten Soldatenkopf aus Weltkriegsbeton nach Frankreich. 
»Wie [Phlilipp] die Welt sieht [...], das ist hochkomisch. Einen turbulentenHELDENSOMMER verschreibt Andi Rogenhagen seinem stolpernden Schelm, später wird ein feinfühliger Entwicklungsroman daraus, mit großen Hindernissen und kleinen Erfolgen. « (Stern)
»Der Leser muss bei der Lektüre ständig laut lachen - glechzeitig leidet man aber auch mit. Die völlig wahnwitzige Reise spiegelt hervorragend den irren Zustand der Pubertät wider. Eine schräge, skurrile Geschichte, die sich schnell lesen lässt. « (Kölner Stadt-Anzeiger)
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/marl/Grimme-Preistraeger-Andreas-Rogenhagen-debuetiert-als-Romanautor%3Bart105867,1259798


Reinhold Marsollek auf Trainingstour



Bericht in der WAZ

5 Jahre nach seiner "Nachtfalkentour" ist Reinhold Marsollek wieder unterwegs. Seine Frau Monika begleitet ihn auf seiner Fahrt durch Skandinavien. 9000 KM mit dem Auto, 1500 KM mit dem Fahrrad sind die Vorbereitung für seine Extremtour 2013.


Ein traumhafter Nachtflohmarkt




Bei herrlichem Sommerwetter wurde aus dem Nachtflohmarkt - wie erhofft - ein Festival der Sinne in einer herrlichen Sommernacht mit buntem Markttreiben, kulinarischen Verführungen sowie Musik, Rhythmus und Tanz unterm Sternenhimmel, dazu  ein reichhaltiges und buntes Live-Musikprogramm bis spät in den Abend. Viele Menchen genossen fast bis Mitternacht eine wunderbare Stimmung, Musik von allen Seiten und appetitanregende Düfte. Auf dem WAZ-Portal "Der Westen" gibt es Photos von Gero Helm zu sehen, mit Impressionen vom Flohmarkt rund um die Schule:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Nachtflohmarkt-id4875779.html

Wir bedanken uns bei den Organisatoren: Folkert Neumer, Susanne Harting, Daria Thon und Krisztina Toth!

Schöne Bilder 1     Schöne Bilder 2          Was war wo?


ABITUR 2011

Am Dienstag, dem 05.07.2011, haben alle 18 Schüler der 13. Klasse unserer Schule die Allgemeine Hochschulreife mit durchaus bemerkenswerten Ergebnissen erworben.
Bei einer Gesamtdurchschnittsnote von 2,4 und der besten Durchschnittsnote von 1,4 gab es noch drei weitere Einsen vor dem Komma, 10 Abiturienten erreichten eine 2 vor dem Komma und vier Prüflinge schlossen mit einer 3 vor dem Komma ab.   G. Kallies
Wir gratulieren folgenden Abiturienten zur bestandenen Abiturprüfung:

Teresa Bolzenkötter, Gloria Frimpong, Anja Glowacki, Lukas Hahn, David Hoffmann, Sophie Jansen, Clara Jung, Sarah Lalee, Yolanda Liechti, Janis McDavid, Helena Meier, Lili Neumer, Alessia Otminghaus, Jan Poser, Alia Purat, Hella Tschöke, Malou Tschöke, Miriam Wieczorek


Medienprojekt der Klasse 12

Vor Pfingsten drehten Elisabeth Constantin, Lea Dohm, Lara Fuhrmann, Timo Haake, Paulina Korte, Lena Ritter, Daphne Schwerhoff, Jan Temmel und Henrik Wilhelms zu Bickern mit Unterstützung von Daniel Che Hermann und Konstantin Koewius vom Medienprojekt Wuppertal einen Kurzfilm mit dem Titel: "Friss und stirb"

Dieser sehr sehenswerte Film wurde nun mit anderen Kurzfilmen bei »borderline 93«, der Uraufführung der 93. Ausgabe des Videomagazins »borderline« im CinemaxX Wuppertal (Bundesallee 250) am Donnerstag, den 16. Juni präsentiert. 
Mehr Informationen  unter: http://www.medienprojekt-wuppertal.de/home.php












Wir werden wieder Weltmeisterin!



Chantal und Khandro



Lissy, Annika, Emily, Carla

Seit Wochen sind sie der große Hit auf Youtube, die Sommermädchen aus Bochum mit ihrem Lied zur Frauenfußball-WM:  „Wir werden wieder Weltmeisterin!“
Seit Mai gehört auch unsere ehemalige Schülerin Khandro Schneider dazu. Gemeinsam mit Chantal verstärkt sie nun das Team um Annika, Carla, Emily und Lissi. Trainer des Teams sind der mehrfache Kleinkunstpreisträger Christian Hirdes und der Musiker, Comedian, Autor und Produzent Guntmar Feuerstein, der mit seinem Partner Fred Ape auch schon in unserer Schule aufgetreten ist.
Mehr dazu:  http://www.die-sommermaedchen.de/
und http://www.youtube.com/watch?v=rIHAs2pykkE



„Die Marchesa“ von Dario Fo

Leider waren nur wenige Zuschauer gekommen, aber davon ließen sich die gut aufgelegten Darsteller der Theater Neustein Art Corporation nicht beeindrucken und zeigten eine flotte Inszenierung im Kleinen Festsaal.
Es staubt. Dauernd fallen Stühle um, dabei hat die Losnummer 34596 noch gar nicht gewonnen. Nun denn. Der Marchese von Trerate hat kein Geld mehr und hofft auf die Marchesa, die ihr Heil in der Heirat und Losnummer sucht. ...Klingt nach nonsense? Nein - nach Dario Fo!
Das Stück wurde erarbeitet von Theater Neustein Art Corporation, gegründet 2008 von SchülerInnen der ehemaligen Albert-Einstein-Schule-Bochum, mit Amelie Lammers und Leonard Magin, zwei Ehemaligen  von unserer Schule.
Die einzige! Aufführung war am Freitag, 1. Juli, um 20 Uhr im Kleinen Festsaal der Rudolf Steiner Schule Bochum   Voranmeldungen erwünscht! Tel.:0234-592616
Neustein_art_corporationyahoo.de      www.neustein-ac.de



Die erstaunliche Errettung der Prinzessin Minerella

Die erstaunliche Errettung der Prinzessin Minerella konnten die Zuschauer im Kleinen Festsaal von Donnerstag Vormittag bis Freitag Nachmittag (17. Juni) miterleben. Erstaunlich war auch die außergewöhnliche Leistung der jungen Darsteller der Klasse 6a, die unter der Leitung ihres Klassenlehrers Folkert Neumer ein sehr trurbulentes und humorvolles kleines Klassenspiel darboten. Hier ist ein kleines Photoalbum.


Klassentreffen

Am Samstag trafen sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Klasse 12a des Jahres 1983 (Einschulung 1971) und nutzen die Gelegenheit, ihre alte Schule zu besichtigen.
Schnell wurden viele Erinnerungen in den Klassenräumen wach, besonders an die alten Klassenlehrerinnen Frau Schulz und Frau Bense, aber auch an den Klassenbetreuer Herrn Dörmann. Viele Räume werden inzwischen anders genutzt ("5c war doch früher der Raum von Frau Stalling, im Informatikraum hatten wir noch Handarbeiten..."). Und der Alte Eurythmiesaal roch genau wie früher.
Nach einem längeren Bummel und einigen Erinnerungsphotos ging es weiter bei einem leckeren Essen.

Wir sagen: Tschüss, bis zum nächsten Mal!

 



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"ABSCHLUSSGALA" der INLINER-SICHERHEITSKURSE 2011

Bei der "ABSCHLUSSGALA" der INLINER-SICHERHEITSKURSE 2011 am Freitag, 17.06. von 18.15 - 20.00 Uhr in der Turnhalle waren auch Zuschauer herzlich willkommen.

"MIT WALDORF ROLLT´S BESSER" hätte auf unseren Schulwesten stehen müssen, als die Teilnehmer der diesjährigen Inliner-Sicherheitskurse am Freitag, den 3. Juni 2011 in ihrer 9. Stunde am Asphaltviereck der "Zeche Gibraltar" zunächst die Vielseitigkeit der neu erworbenen Fahrkünste präsentierten, um schließlich auf der Uferpromenade zwischen Bootshafen Heveney und Zeche Gibraltar auch noch Langstreckenqualitäten aufzuzeigen. Die vorhandenen 25 Sicherheitswesten reichten zwar nicht aus, um alle Kursteilnehmer auszustatten, deren Sicherheit bei verschiedenen Anforderungen -auch im Fallen!- beeindruckte aber dennoch alle Zuschauer

Am letzten Freitag war es nun so weit: nach lockerem Aufwärmen und einer Wiederholung der Kursinhalte haben alle Teilnehmer in Parallelslaloms ihre Geschicktesten ermittelt. Die "Profis" des Vorjahres roltlen außer Konkurrenz mit. In einer anschließenden Verlosung wurden unter den Kursteilnehmern viele Preise vergeben - unabhängig von der Platzierung.

ACHTUNG!: Wer bislang, ALT oder JUNG, keine Gelegenheit fand, sich die Grundlagen der Rollsicherheit anzueignen, ist am Sonntag, den 3. und 10. Juli (trockene Witterung vorausgesetzt) um 10-12 Uhr zum Asphaltviereck der Zeche Gibraltar eingeladen (Pressemitteilungen beachten). In einem Crash-Kurs werde ich dort, wie seit 4 Jahren, in Erwartung der 4.000.000,- €-Skaterbahn, mit allen Interessierten das Wesentliche erarbeiten. Sicherheitsausrüstung ist Voraussetzung. Übrigens: auch ich kam erst mit 47 Jahren zum Inlinerfahren. Herzlich willkommen
Ihr Reinhold Marsollek









Veranstaltungskalender im Juni

Was unsere Kinder stark macht – Themenabend mit Susanne Scheffler
im Familienzentrum WaKiBoLa im Waldorfkindergarten Bochum.
Im gemeinsamen Austausch wird überlegt, welches Sozialverhalten die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihrem sozialen Miteinander stärkt. Dabei steht das Kind mit seinen Entwicklungsbedürfnissen und Fähigkeiten im Vordergrund. Alle interessierten Eltern sind herzlich eingeladen. Donnerstag, 16. Juni um 20.00 Uhr Informationen unter www.wakibola.de

Am Sonntag, den 19.6. spielt um 16.00 Uhr die Puppenbühne Karfunkelstein (Frau Christiane Harrer) „Das weiße Rösslein“ in der Christengemeinschaft in Witten, Crengeldanzstr. 24a. Der mutige Hans macht sich auf den Weg, die Prinzessin zu befreien; denn der Zauberer hält sie gefangen. Ihre lieben Kinder und das weiße Rösslein kommen, um dem mutigen Hans zu helfen.

Es sind noch 4 Plätze frei bei der Fahrt der 12. und 13. Klassen am 22.Juni 2011 nach Gießen ins Mathematikum! Wir fahren morgens um 8.00 Uhr los und werden ca. 15.00 Uhr wieder zurück sein. Kosten: für den Bus 12,- €, Eintritt für Schüler 5,- €, für Erwachsene 7,50 €. Wer Interesse und Zeit hat, Mathematik zum Anfassen zu erleben, ist herzlich eingeladen sich rasch bei mir zu melden, ehe alle Plätze vergeben sind!
J.B. Andreae-Fritze

Botanisch-vegetationskundliche Exkursionen 2011 am Sonntag, 26. Juni 2011 auf Hof Sackern:
Vielfältige Vegetation in und um einen biologisch-dynamischen Betrieb, z.B. Wiesen und Weiden, Äcker, Hofteich, Hofumfassungsmauer. Der Schwerpunkt liegt auf den Pflanzengesellschaften der Wiesen und Weiden. Hier machen wir seit mehreren Jahren Versuche zur Neuanlage von kräuter- und blütenreichem Grünland, um die Tiergesundheit, die ästhetische Attraktivität und die biologische Vielfalt zu steigern.
Treffen am 26.6. um 10.00 Uhr am Parkplatz von Hof Sackern, Albringhauser Str. 22, Wetter (zwischen Wetter und Albringhausen). Zu erreichen über Witten-Bommern, Bodenborn, links ab Richtung Wengern auf die Wengernstraße, in Wengern rechts ab Richtung Albringhausen, nach 3-4 km Kreuzung, hier rechts ab Richtung Albringhausen, nach 200 m rechts Hof Sackern.Dauer der Exkursion ca. 4 Stunden.
Grundsätzlich wie bei allen Exkursionen: Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk, Regenschutz, Tagesproviant.

Frau Shahida Perveen Hannessen erzählte am Freitag, den 10.6.2011 um 20.00 Uhr in der Emmaus- Kirche der Christengemeinschaft über das Projekt Roshni (Licht) und die Situation in Pakistan.


Ankündigung einer Komödie





Mit feinem Spiel, schönen Kostümen und prächtigen Bühnenbildern spielte sich die Klasse 8c in die Herzen der Zuschauer. Klassenlehrer Daniel Stächele führte Regie, unterstützt wurde er von Samuel Bender, die Kleider schneiderte Sylvia Paul.
„Nein, dieses Spiel ist ernst. Ich glaub er kommt, sein Schatten geht voran.“ Des Königs Schatten von Bernd von Heisele, Klassenspiel der Klasse 8c wirft seinen Schatten schon voraus. Der Schatten, des Königs soll von seinen Untertanen genauso respektvoll behandelt werden wie sein eigen Wesen und Person. So verkündet es die neue Palastordnung. „Schön ist es freilich, wie die Damen und Herren am Hof nun springen müssen, aber einer muss da sein, hier am Hof, der den König nicht fürchtet! Florinde, eines Bauern Tochter liebt den König, wollte ihm als Page nahe sein, trat mit Willen auf des Königs Schatten und sollte sterben!  - „Aber noch ist es nicht ausgemacht, das Letzte“! Die Klasse zeigte ihr Spiel am Samstag, 4.6. und Sonntag, 5.6. ab 16 Uhr im Kleinen Festsaal.


Kultur und Information am Wochenende


Es war wieder viel los vom 27. Mai bis zum 29. Mai 2011!

Am Freitag gestaltete die Klasse 11c ab 20 Uhr einen künstlerischen Abend im Kleinen Festsaal.

Am Samstag stellte sich unsere Schule in der Infoveranstaltung 3 den Eltern der Erstklässler 2011 und anderen Interessierten vor. Es begann um 10 Uhr im Kleinen Festsaal mit einer kurzen Monatsfeier der Klassen 1 und 2. Danach ging es um die Themen: Fremdsprachunterricht, Förderschule, Brückenklasse und Betreuungsmöglichkeiten an unserer Schule. In der Offenen Ganztagsschule gab es einen kleinen Imbiss. Um 13 Uhr endete die Veranstaltung nach einer Fragerunde.

Am Samstagnachmittag war bei herrlichem Wetter der Tag der offenen Tür im Waldorfkindergarten / Familienzentrum (WaKiBoLa). Auch die Schule war vertreten mit Rikscha-Fahrten und Gesang.

Viel Applaus gab es am Samstag für Berenike Jansen und Daphne Schwerhoff aus der Klasse 12a, die  in ihrem Zweipersonenstück "Ja, tu es jetzt!" ihre beeindruckenden schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellten. Letzte Gelegenheit, die jungen Darstellerinnen und ihr Stück anzusehen ist am Sonntag, um 20 Uhr im Großen Festsaal.






RSS Bochum bei Bürgerwoche Ost am Ümminger See präsent






Nach dem wir unsere Rikscha bei bestem Sommerwetter zum Ümminger See pilotiert und damit im Langendreerer Straßenverkehr am Samstagmorgen für ein Maximum an positivem Aufsehen gesorgt hatten, bauten wir auf einer schönen Wiesenparzelle direkt am See den neuen mobilen Infostand unserer Schule auf, der sich - wie sollte es anders sein für unsere Schule - mit viel Farbe präsentiert: Bei guter Laune des Öffentlichkeitsteams um Daria und Harald Thon, Karl-Heinz Scharpey, Krisztina Toth und Folkert Neumer kam es dann zu zahlreichen Informationsgesprächen und Wiedersehen mit Ehemaligen. 

Als uns dann spätnachmittags noch Friedrich Rollenbeck mit seiner Gitarre besuchte und Daria eine Kindergruppe nach der nächsten bei deren Rikschafahrten begleitet hatten, wurde aufgrund des gut gelaunten Gesanges unseres Teams, verstärkt durch Heidi Ritter-Scholz,  auch die Presse auf uns aufmerksam. Als sich die Plätze dann auf das Pokalfinale hin zu leeren begannen, sammelten auch wir die neuen bunten Sonnenschirme wieder ein und brachten die Rikscha nach Hause an die Schule zurück.
Hier ist ein kleiner Artikel aus der WAZ:

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/langendreer/Wolkenbruch-und-leise-Klaenge-id4683580.html


Zirkusgala im Großen Festsaal der RSS Bochum am Wochenende!








Lange haben sich die Kinder und Jugendlichen, wie auch die Eltern und die Übungsleiter auf die so erfolgreichen Aufführungen am Samstag und Sonntag im Großen Festsaal vorbereitet, sie haben geübt, geprobt, vorbereitet, auf- und abgebaut, gebacken, geräumt und vieles mehr. Nun dürfen wir uns als Schulgemeinschaft für zwei sehr gelungene, grandiose Zirkusaufführungen bedanken. Was diese Aufführungen darüber hinaus so besonders macht, ist die große Vielfalt der Beteiligten.
Erstmals traten gemeinsam Schüler unserer Groß- und Kleinklassen, der Wittener Waldorfschule, der Pestalozzi-Schule und Schüler befreundeter Schulen und Studenten bei uns auf; praktizierte Inklusion – hervorragend gemeistert. Außer bei artistischen Leitungen kamen viele Schüler unserer Schule als Helfer und Übungsleiter zum Einsatz. Der Lohn für all das war am Sonntag ein zum Bersten voller Saal.
Allen Verantwortlichen ein herzliches Dankeschön für alle Arbeit und diese super Leistung.  
Anke u. Werner Neumann


Photos der HAIR-Aufführung


















Unglaublicher Erfolg für HAIR

Programmheft                      PHOTOS            PROBENPHOTOS






HAIR - HAIR - HAIR

Der Beginn der Aufführung am Freitag verzögerte sich um eine Viertelstunde, weil so viele Zuschauer gekommen waren, die zum Teil aus der Vor-Halle das Musical verfolgt haben. Das Publikum war aus dem Häuschen, die Darsteller waren in Hochform! Die Aufführungen am Samstag und am Sonntag waren genau so großartig!
Es gab jeweils 2 Stunden lang mitreißende Live-Musik, tolle Tänze, phantastische Schauspieler, große Gefühle  und viel Spaß und Stimmung auf der Bühne.
Das Leben der Hippies, sexuelle Befreiung, Protest gegen Vietnamkrieg, Militarismus und Spießertum stehen im Mittelpunkt des Musicals HAIR.
Lena Ritter und Paulina Korte arbeiten seit fast einem Jahr für die Aufführungen des Musicals. Mehr als 40 Mitspieler aus 14 Klassen unserer Schule, dazu Ehemalige und Gäste aus anderen Schulen haben besonders in den Osterferien täglich geprobt, manchmal bis nach Mitternacht.













Basketballturnier der Freien Waldorfschule Würzburg


Zum ersten Mal nach sehr langer Zeit formierte sich wieder eine Schulbasketballmannschaft aus Schülern der 9-ten bis in die VK hinauf. Da zur gleichen Zeit die Darstellungen der Jahresarbeiten stattfanden konnten die Zwölftklässler das Team nicht verstärken. So reisten wir mit wenig Vorbereitungszeit bei schönstem Wetter für den 2. und 3. April nach Würzburg.
Die Würzburger Schule richtete bereits zum 17. Mal ihr Basketballturnier für mixed Teams ( Kl. 9 -13 ) aus. Es nahmen 12 Mannschaften teil. Über zwei Gruppen wurden die Finalspiele ermittelt. Wir hatten in unserer Gruppe Würzburg I, Haan-Gruiten, Haßfurt, Gröbenzell und Prien. Gleich das erste Spiel sollte uns zeigen wie stark die Mannschaften aufgestellt waren. Trotz guten Spiels verloren wir  26 : 44 gegen Haan-Gruiten und hatten erst einmal einen Dämpfer weg. Es zeigte sich aber schnell, dass diese Mannschaft nicht zu schlagen war. In einem packenden Endspiel gewannen sie ungeschlagen nach Verlängerung gegen St. Augustin auch den Pokal. Dabei lagen sie bis zum Ende der regulären Spielzeit noch drei Punkte hinten, doch der im Flug befindliche und außerhalb der Dreipunktelinie abgeworfene Ball ging glatt in den Korb. Ein Moment der absoluten Stille wechselte sich mit einem frenetischen Jubelgeschrei auf der einen Seite und tiefster Ungläubigkeit auf der anderen Seite ab. Die Augustiner hatten alles gegeben und konnten in der Verlängerung den nun frei aufspielenden und konditionell überlegenen Haan-Gruitenern kein Paroli mehr bieten.
Aber auch wir machten emotionale Höhen und Tiefen durch, schafften es aber stets als Mannschaft mit technischen Mitteln uns immer wieder ins Spiel zu bringen und uns anerkennend zu behaupten. Unser letztes Gruppenspiel begann am Samstag um 23.00 Uhr und hatte es buchstäblich in sich. Nach kurzer Zeit hatten wir gegen die erste Mannschaft des Gastgebers einen klaren Vorsprung herausgespielt und waren dabei einen sicheren Korb zu machen, als Till im schnellen Lauf unter dem Korb grob angegangen wurde. Er krachte gegen die Holzwand und danach rücklings auf den Hallenboden. Danach konnte nur noch der Notarzt und die Rettungssanitäter ihn in ein Krankenhaus zur Untersuchung bringen. Zum Glück konnten wir ihn morgens um 3.00 Uhr wieder abholen. Beide Handgelenke bandagiert und sehr starke Schmerzen im Steißbein, an ein Spielen war nicht mehr zu denken. Da der Unfall doch glimpflich ausgegangen war, Till die Mannschaft zum Weiterspielen aufforderte und das Spiel für uns gewertet wurde, trotz des Abbruches und ohne Wiederholung, belegten wir in unserer Gruppe mit nur einer Niederlage den zweiten Platz. Das Endspiel aber verpassten wir gegen St. Augustin und im Spiel um den dritten Platz unterlagen wir Kassel, trotz guter Spielanlage. Über den vierten Platz haben wir uns unter all diesen Umständen dennoch sehr gefreut. Es war auch eine ereignisreiche und herzliche Zeit in der wir hervorragend versorgt wurden und alle Spieler sich auch außerhalb des Spielfeldes gut untereinander verstanden haben. Ein ausgezeichnet organisiertes Turnier an einer Schule in schöner Lage mit tollem Blick auf die Stadt.
Unsere Mannschaft bestand aus den acht Spielern: David Hoffmann, Till Hoffmann, Maxim Retter, Pablo Simon, Ruven Rößler, Kristopher Schanze, Dawid Gvenetadze und Jaßper Weichmann. David stellte sich außerdem als Schiedsrichter zur Verfügung und leitete souverän seine Turnierspiele. Als Betreuer und Fahrer unterstützten Herr Hoffmann mit dem eigenen und Herr May mit einem kostenlos zur Verfügung gestellten Fahrzeug der Agentur Sokrativ gerne diese sportliche Unternehmung. Der gesamten Mannschaft möchten wir an dieser Stelle nochmals zu ihrem vorbildlichen Auftreten und tollen Erfolg gratulieren. Peter May


Ein phantastischer Künstlerischer Abschluss der 12.Klassen!


Der Künstlerische Abschluss der 12.Klassen und die Darstellung der Jahresarbeiten haben alle Erwartungen noch übertroffen..
Den Besuchern werden noch in den nächsten Tagen die Handflächen brennen, so viel Applaus gab es. Es war ein sehr unterhaltsamer Samstag mit Beiträgen auf höchstem Niveau, leckerem Essen und herrlichem Sonnenschein.
Am Sonntag folgte die Martinée mit weiteren sehens- und hörenswerten künstlerischen Beiträgen.

Es gab jede Menge Musik, Tanz, Spiel umnd Sport zu sehen. Hier kleiner Auszug aus dem Programm:

Berenike Jansen und Daphne Schwerhoff zeigen eine Szene aus ihrem Theaterstück "Ja, tu es jetzt!"

Paulina Korte und Lena Ritter präsentieren mit ihrem Ensemble Lieder und Choreographien aus ihrem Musical "HAIR".

Dineo Mathibe, Elisabeth Constantin, Eva-Maria Schulte, Lara Fuhrmann, Marie Lohse und Jan Geldermann zeigen ihr großes musikalisches Können.

Mara Jakobs und Freya Sauerbrey führen ihren Ausdruckstanz „Phasen des Lebens“ auf der Bühne vor. Judith Stächele, Lea Dohm und Timo Haake stehen mit  Hip Hop Tanz/ Breakdance auf der Bühne.

Jan Temmel, Alex Espenhain und Sebastian Koelman zeigten uns ihr Filmprojekt: Es hat den Charakter einer modernen TV-Show, als kleinen Appetitmacher schauen Sie sich doch bitte einfach unseren Trailer an: www.blau-gegen-rot.de.vu
Und, und, und....

Schließlich stellen die Schülerinnen und Schüler am Montag und Dienstag ihre Arbeiten der Schulgemeinschaft vor. 

Ein ganz besonderer Dank gilt den Jahresarbeits-Vorsitzenden  Anke Neumann, Eva Meister und Angelika Scharpey!

Programmheft     Jahresarbeiten      Eurythmie-Programm


Ein wunderbarer Eurythmie-Abschluss

Kein Aprilscherz: Die Zuschauer im vollbesetzten Festsaal waren begeistert. Sie sahen  sehr gelungene Darbietungen der Zwölftklässler, die durch ihr Bewegungstalent und ihre Musikalität überzeugen konnten. Höhepunkt - wie immer in den letzten Jahren - waren die sehr originellen humoristischen Teile am Ende, mit Werbeblock und einer besonderen Interpretation des Flohwalzers.

Ein großer Dank an die Schülerinnen und Schüler und vor allem an die Eurythmistinnen Jule Quadflieg (12a) und Verena Glenz (12b/c).












Auf der Greifswalder Straße

















Die Zuschauer waren begeistert von der einfallsreichen Inszenierung, der jungen Regisseurin Anna Lena Dieberg. Die jungen Darsteller haben es geschafft, die schnell wechselnde Szenenfolge präzise und kurzweilig auf die Bühne zu bringen.

Was würdest du tun wenn du nur noch 24 Stunden zu leben hättest?

Schauplatz: Berlin, auf der Greifswalder Straße. Die Frage, die dem Gemüsehändler Rudolf zu Beginn gestellt wird, lautet „Was würdest du tun wenn du nur noch 24 Stunden zu leben hättest?“
Die Antwort ist ein wirres Knäuel von Menschen, ein schwer zu durchdringendes Gefüge von Geschichten. Geschichten, die den Bewohnern der Straße in 24 Stunden widerfahren. Alltag. welcher keiner ist und sich doch mit keinem anderen Wort beschreiben lässt. So entsteht aus den vielen kleinen Puzzleteil-ähnlichen Szenen bei näherer Betrachtung ein vollständiges Bild.

In intensiver Probenarbeit inszenierte Anna Lena Dieberg mit der Klasse 11a  einen Tag auf der Berliner Straße. Es ist ein Tag, der nie enden zu wollen scheint und es dann ganz unvermittelt doch tut - aber nicht ohne sich vorher in die Gedächtnisse der Zuschauer zu brennen mit Witz, Ernst und einem Hauch von Skurrilität.
Der Mann ohne Hund sucht seinen Hund, Simona wird von einem gebissen, ein Rumäne schießt die Sonne vom Himmel, Bille ist plötzlich unsichtbar und Fritz bringt Gold zum Brennen.

Zu sehen war das Werk von Roland Schimmelpfennig am Freitag den 11. März, Samstag, den 12. März um jeweils 20:00 Uhr und Sonntag, den 13. März um 16:00 Uhr im Großen Festsaal.
Und jetzt bleibt nur noch die Frage: „Was würden Sie tun?“


Rekord über 5000 Meter



Über 250 Eisschnellläufer  aus 15 Ländern, darunter 50 Frauen, waren gemeldet für die "20th Masters All Round Games", die Altersklassenweltmeisterschaften über die Strecken von 500-5000m im "Olympic Oval" im kanadischen Calgary. Als einer der 3 Deutschen dort mit dabei war unser Lehrer  Reinhold Marsollek.

Vier Testwettkämpfe in der Vorwoche gegen die ebenfalls schon anwesende Konkurrenz endeten jeweils mit persönlichen Bestzeiten, Marsollek schien auf dem richtigen Wege.

Dann, in der 13. Sekunde, nach schnellem Start und 130 Metern auf der 500m-Strecke die Ernüchterung, der Bochumer stürzte in der ersten Kurve schwer - der Weg ins Finale der 20 Schnellsten war praktisch unerreichbar.

Mit lädiertem Knie kämpfte er sich erst nach über 58 Sekunden ins Ziel. Die 3000m am Nachmittag desselben Tages, die Marsollek in einer Zeit nahe des Deutschen Altersklassenrekordes lief,  sollten dennoch eine Teilwende bringen.

Hierbei unterbot er seine bisherige Bestzeit für diese Strecke gleich um 34 Sekunden und blieb mit 7min : 43,56s sogar 14 Sekunden unterhalb des Deutschen Altesklassenrekordes der 55-Jährigen von Mircea Vranceanu (1980 und 1984 noch Olympiateilnehmer für Rumänien). Marsollek war nach dem unerwarteten Erfolg so "aus dem Häuschen", dass es ihn gar nicht störte, dass der befreundete Konkurrent Vranceanu, der insgesamt 6. wurde, schon eine halbe Stunde später die gelaufene Topzeit noch um 2 Sekunden unterbot. Näheres unter www.boss05.de.


Vortrag von Henning Köhler überragend besucht

Eigentlich wäre dies eine Veranstaltung für den Großen Festsaal gewesen, wenn man nur vorher geahnt hätte, dass Henning Köhler, Heilpädagoge und Gründer des „Janusz – Korczak – Instituts" in Wolfschlugen, soviele Besucher aus der Schulgemeinschaft (aber auch von außerhalb!) zu diesem ersten Öffentlichen Elternabend in 2011 locken würde.

Köhler hat  es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen mit sog. Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten zu helfen. Dazu hat er zahlreiche Bücher zu pädagogischen Fragen veröffentlicht. In seinem Buch „Jugend im Zwiespalt" widmet er sich den Herausforderungen und Krisen der Pubertät.
Am Abend des 24.2. beschrieb Henning Köhler in gewohnt eindrucksvoller Manier, durch welche Steufen in der Kindheit der junge Mensch dann in jener oftmals turbulenten Entwicklungsstufe anlangt, die eine besondere psychologische Begutachtung verdient.

Die Zuhörer spendenten tosend Beifall, nachdem er sich anderthalb Stunden mit großer Kompetenz aus seiner langjährigen Arbeit und tiefer Herzenswärme für die Kinder und Jugendlichen auf ihrem bisweilen steinigen Weg ins Leben dieses pädagogischen Themas angenommen hatte. Auch an dieser Stelle sei ihm nochmals ein herzlicher Dank ausgerichtet!


Der Narr und seine Frau heute Abend in Pancomedia - Verrückte Welt







Was haben alte, philosophierende Varietéclowns, eine schrille, Sex gegenüber freundlich gesinnte Erbin und jene verrückte Frau, die ab und zu mal ein paar “Luftgeister” verjagen muss, gemeinsam? Sie, und rund 70 weitere Personen versammeln sich alle im Hotel Confidence, um in Streit, Liebe oder Leidenschaft einander zu geraten. Dort begegnen sich auch die aufstrebende Jungautorin Sylvia Kessel und der Kleinverleger Zacharias Werner. Was sich daraus bloß  entwickelt?

Das 2001 im Bochumer Schauspielhaus uraufgeführte Stück beinhaltet die für Botho Strauß so typische Portion Massenkritik, die im Laufe des Abends immer mehr auf den Zuschauer niederrieselt. So stöhnt Onkel Bernd in der Mitte des Stückes: “Ich kämpfe - Ich kämpfe um meinen Status als Durchnitssmensch”. Da können schon mal einige Leute ins Schmunzeln kommen. Trotzdem, keine Angst vor dröger Unterhaltung, in dem Gewand aus Zynismus und Humor werden aus dem Zuschauer gerne auch mal ein paar Lacher herausgekitzelt.

Das riesige Werk (selbst in gekürzter Fassung noch ungefähr 100 Seiten!) musste natürlich sorgfältig geprobt und besprochen werden, doch die Zeit dafür war knapp bemessen: Nur einen einzigen Monat hatte die Klasse 11b für die ganze Prozedur zur Verfügung gestellt bekommen und die ersten zwei Wochen lief parallel zu den Proben noch der Unterricht. Aber das Motto hieß: Bloß die Nerven bewahren, was bis auf wenige Ausnahmen wunderbar funktionierte. Durch die fachkundigen und ausführlichen Anleitungen des Regisseurs Werner Magin und seinem Regieassistenten, unserem ehemaligen Mitschüler Lucas-Kay Gimmler, fanden die Schüler ihren Weg zum Schauspielern. Das Resultat dieser langen Arbeit kann sich durchaus sehen lassen. 

 Aufführungstermine: Freitag, 18.2. und Samstag,19.2. jeweils um 20.00 Uhr und Sonntag, 20.2. um 16.00 Uhr

 Wer’s nicht sieht, ist selber schuld. Also schleunigst in Bewegung setzen in Richtung Festsaal!.


Endlich: Unsere Schule auch in bewegten Bildern!


Nach über einem Jahr Vorbereitung und Produktionszeit ist er endlich fertig: Der Film über die Rudolf Steiner Schule in Bochum!

Auf dem Adventsbasar haben wir den knapp zehnminütigen Film nun zum ersten Mal zeigen können. Die Vorstellungen am 27.11. in unserem Inforaum fanden großen Anklang!

Gleichzeitig stellten wir den Film auch auf "You tube" ein, sodass Sie ihn sich auch daheim in aller Ruhe anschauen können! Sie finden ihn dort unter http://www.youtube.com/watch?v=L73VVwMcz4s . Wer sich das Ganze als Vollbildschirm anschauen möchte, dem steht dort auch eine HDTV-Version zur Verfügung unter http://www.youtube.com/watch?v=0bkt6rQWwZg .
Wer Fragen oder gar Anfragen betr. eines solch schönen Waldorffilms hat, schreibe bitte direkt an Finja Wölfinger, die tolle Regisseurin unseres Films: finja_woelfinger@yahoo.de

Das Foto zeigt übrigens Thomas Rech, den Intendanten des Mondpalastes, bei den Profi-Sprecheraufnahmen im Studio, die er und eine seiner renommierten Schauspielerinnen (Ute Schütgens) unserer Schule schenkten (!) -  ein herzlicher Dank an die Beiden auch an dieser Stelle!


Die West Side Story - Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus




Die Klasse 8b der Rudolf Steiner Schule Bochum kann mit ihrer Inszenierung von Bernsteins West Side Story auf 4 gelungene Aufführungen voller Elan und abwechslungsreicher Darbietung zurückblicken.

Dabei war der Beginn des Stückes durchaus ungewöhnlich. Eine Gestalt lag am Boden, regungslos. Daneben kniete eine junge Frau, die den gerade Verstorbenen in den Armen hielt und tiefe Trauer zeigte. Wie konnte es zu dieser Tragödie kommen?

Die Zuschauer  wurden durch den Einstieg mitten in ein Drama gestürzt und der Ausgang der Geschichte  vorweggenommen. Dies nahm der nachfolgenden Vorstellung jedoch nicht die Spannung. Hinreißend und berührend wurden die Ereignisse, die zu diesem Unglück führten, dargeboten. Die Schülerinnen und Schüler meisterten nicht nur die Texteinsätze gekonnt, sondern tanzten und sangen die weltbekannten Melodien der West Side Story eindrucksvoll. Auch der Zuschauer-raum wurde zur Bühne gemacht. Da rasten die Gangs hinterher einander her, flüchteten vor den Polizisten und gerieten immer wieder aneinander.

Die Orchesterarbeit (Christoph Damm) konnte das Publikum zeitgleich auf der Bühne miterleben. Die  einzelnen Probensegmente verschmolzen dadurch auf der Bühne zu einer Einheit.  Das wurde in allen Aufführungen immer wieder mit spontanem Applaus honoriert. Die Zuschauer  wurden mal in Atem gehalten, mal zum Lachen gebracht oder tief gerührt, die Lieder des Musicals (Anke Neumann) gekonnt mit modernen Rap Einlagen und Beatboxen (Joshua Kühn) kombiniert. Eine weitere Besonderheit war die Doppelbesetzung von Tony und Maria, diese ungewöhnliche Idee führte während der Aufführung immer wieder zu interessanten Bildern. Am Ende gab es minutenlangen Applaus und eine Zugabe mit „Tonight, tonight“.

Den Rahmen für das Stück bildete ein einfach gestaltetes Bühnenbild, das neben den wenigen Utensilien aus einer riesigen Graffiti Wand bestand. Diese Leere schien die Trostlosigkeit des Vorstadtmilieus wieder zu spiegeln, gab aber auch Raum für die Entfaltung aller Disziplinen, die das Musiktheater ausmacht.

Die Aussage des Stückes bleibt seit seiner Uraufführung 1957 aktuell. Es ist wichtig, aufeinander zuzugehen, einander zu respektieren, denn nur miteinander werden wir glücklich. Dazu kommt die seit Monaten hochaktuelle Problematik, mit der Menschen mit Migrationshintergrund zu kämpfen haben. In der West Side Story nahm das Unglück seinen Lauf, auf die verbalen Beleidigungen folgte körperlicher Gewalt. An manchen Stellen hätte die Geschichte eine andere Wendung nehmen können, die Liebe zeigte den Weg aus der tödlichen Spirale. „Ich sehe nur dich“, sagte Maria zu Tony. Beiden sind Hautfarbe und Abstammung des anderen egal.

Die 8b hat diese Botschaft gemeinsam mit den Regisseur Jürgen Larys eindrucksvoll in Szene gesetzt. Zudem wagte sich die Klasse durch die Wahl eines Musicals an die schwerste Form des Theaterspielens, wie Herr Larys anerkennend in seinen Ansprachen formulierte. Da ging es nicht nur darum Theater zu spielen, sondern auch zu singen und zu tanzen. Und, das sucht  wirklich seinesgleichen, wurde auch die Musik durch die Schüler umgesetzt.

Das Programmheft



















Die West Side Story frei nach Leonard Bernstein und Jerome Robbins
















Auf allen Bühnen der Welt zu Hause, jetzt auch an unserer Schule. Die Klasse 8b wagt sich an den Musical Welterfolg „Die West Side Story“. Die Proben verdichten sich und die Aufführung  der West Side Story rückt näher

Im Schulgebäude ist er schon zu vernehmen – der Gesang des Musicals „Die West Side Story“.   „Maria, Maria“ – „Tonight, Tonight“, wem sind sie nicht bekannt die Klassiker dieses Musiktheaterstückes. Die Proben kommen in eine intensivere Phase. Das was zuvor im Einzelnen geübt wurde, Orchester (Christoph Damm)- Gesang (Anke Neumann) – Tanz und Schauspiel fügt sich jetzt zu einem großen Ganzen zusammen. Unter der Regie von Jürgen Larys, Schauspieler, Regisseur, Dozent, Autor, Komponist und Leiter des Ensemble Theaters in Bochum, werden die Schüler professionell durch die Proben geführt. Wir sind froh, dass wir Ihn dafür gewinnen konnten. Mit viel Tempo und Engagement  wird das Stück angegangen. Die Schüler finden zusehends in ihre Rollen und es rappt ordentlich.

Die West Side Story nach 7 Jahren der Entwicklung durch Leonard Bernstein, Jerome Robbins, Arthur Laurents und Stephen Sondheim im Jahre 1957 uraufgeführt, hat nichts an Aktualität verloren. Vor dem Hintergrund einer der größten Liebesgeschichten behandelt das Stück am Beispiel zweier rivalisierender Banden die Gegensätze zwischen den Einheimischen und den zugewanderten Puertoricanern. Diese seit Monaten hochaktuelle Problematik von Menschen  mit Migrationshintergrund wurde zu Beginn der Arbeit mit Herrn Larys und den Schülern ausführlich besprochen.

Freuen sie sich jetzt schon auf diesen Theaterabend, der mit Sicherheit ein Erlebnis wird. Die nachfolgenden Probenfotos lassen es schon erahnen.

Aufführungstermine Freitag, 28.1. und Samstag, 29.01. jeweils um 20.00 Uhr und Sonntag, 30.01. um 16.00 Uhr im Festsaal der Schule

Wir laden Sie herzlichst ein - die Klasse 8b


Weitere Berichte

Im ARCHIV gibt es Berichte aus den Jahren 2006, 2007, 2008 , 2009 und 2010.




Stand:  31.01.2012