Die Berufsorientierung beginnt nicht erst im Jugendalter, sondern bereits als Kind. Was ein Kind sieht oder erfährt, prägt seine Geschlechtsvorstellung, sein Gesellschaftsbild und auch seine Vorstellung von Arbeit und Beruf.

Die Berufsorientierung unserer SchülerInnen ist ganzheitlich angelegt und auf Vielfalt und Weltoffenheit ausgerichtet.

Wir legen Wert auf Qualität und deshalb evaluiert der Kreis der Berufskundelehrer regelmäßig die Maßnahmen. Unser Qualitätssicherungskonzept

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Schulische und außerschulische Aktivitäten ermöglichen unseren SchülerInnenn einen umfassenden Einblick in die Arbeits- und Berufswelt. In den handwerklichen Fächern schulen die SchülerInnen die Feinmotorik und erlernen präzises Arbeiten und Genauigkeit im Umgang mit Material und Werkzeug. Die Projektarbeit fördert Kompetenzen, wie Kooperationsvermögen und Teamfähigkeit, Auslandsaufenthalte weiten den Horizont.

In Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern findet die gezielte Berufs- und Studienvorbereitung und das Bewerbungstraining statt.

Unsere Schule nutzt die Angebote von:

Die Waldorfschulen in NRW entwickeln  Form und Inhalt eines gemeinsamen Abschlussportfolios, das sich auf die gesamte Oberstufe (Klasse 9 - 12) bezieht und das erklärte Ziel verfolgt, die insbesondere während der Oberstufe erbrachten schulischen Leistungen der SchülerInnen so zu dokumentieren, dass ihr individuelles Kompetenzprofil in Erscheinung tritt. 

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Handwerkliche Arbeit ohne Spezialisierung:

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Charakter der Arbeit im Hinblick auf eine immer weiter fortschreitende Spezialisierung verändert. Es kam zu einer immer ausgeprägteren Arbeitsteilung. Jüngere SchülerInnen lernen zunächst Arbeiten und Berufsbilder kennen, in denen ein Produkt durch handwerkliche Arbeit von einer Person erstellt wird. Das geschieht in den Gewerken. Unsere SchülerInnen schnitzen einen Löffel, eine Schale, ein Tier, stricken Socken, schneidern einen Handarbeitsbeutel und Bekleidungsstücke, fertigen eine Kupferschale oder schreinern ein Regal. Unabhängig vom Geschlecht führen sie jungen- oder mädchentypische Arbeiten durch. Sie erlernen dabei präzises Arbeiten, Ordnung am Arbeitsplatz zu halten und mit Werkzeugen sicher zu hantieren. Die Motorik und Vorstellungskraft wird geschult.

Handwerkliche Arbeit mit Spezialisierung:

SchülerInnen der Mittel- und Oberstufe lernen Arbeiten in Arbeitsteilung kennen. Im Gartenbau sät eine Gruppe Gemüse, eine andere Schülergruppe erntet. Im Kochunterricht wird die Zubereitung einer Mahlzeit in der Gruppe aufgeteilt, sodass nicht jeder Schüler alles macht. Im Küchendienst in der Schulküche werden den SchülerInnen ganz bestimmte Arbeiten zugewiesen. Für die SchülerInnen ist der Zusammenhang zwischen ihrer Arbeit und dem Produkt jedoch jederzeit nachvollziehbar.

Arbeit in einem Produktionsprozess:

Das Forstpraktikum in der Mittelstufe und das Landwirtschaftspraktikum in der Oberstufe ermöglichen es unseren SchülerInnen, in einem Produktionsprozess zu stehen, den sie überschauen, der aber von ihrer Person abgekoppelt ist. Sie folgen Anweisungen von Vorgesetzten, werden flexibel eingesetzt und arbeiten wirtschaftlich.

Industrielle Arbeit:

In der neunten Klasse besuchen unsere Schüler einen Industriebetrieb und lernen industrielle Arbeit mit starker Spezialisierung kennen. Sie erhalten Kenntnisse über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb eines Betriebes.

Arbeitsteilige Dienstleistung:

Das Feldmesspraktikum der 10. Klasse hat zum Ziel, ein Grundstück zu vermessen und eine Karte zu erstellen. Die Schüler arbeiten in Gruppen, die voneinander abhängig sind. Sie müssen sich selbst organisieren und die Ergebnisse verantworten. Treten Fehler auf, ist die Gruppe gefordert, die Arbeit noch einmal zu erledigen. Unsere SchülerInnen lernen Arbeit aus dem Ingenieurswesen kennen, die eine immer stärkere Abstraktion verlangt.

Mit Vertrag und Steuerkarte arbeiten - Schülerarbeit in den Ferien:

In den Ferien haben ca. 30 Schüler aus der Oberstufe die Gelegenheit, auf dem Schulgelände und innerhalb der Gebäude zu bauen, reparieren und renovieren. Unter der Leitung des Baukreises in jeder der drei Wochen unterschiedliche Arbeiten verrichtet.

Für diese Arbeiten werden die Schüler vergütet. Die Schule profitiert enorm davon, da die Ausführung dieser Arbeiten durch Betriebe und Firmen nicht finanzierbar wäre. Nach nun gut sechs Jahren, in denen Oberstufenschüler für ihre Schule arbeiten und reparieren, findet man kaum noch Kaputtes oder Ramponiertes auf dem Schulgelände. Es spricht sich herum, wie aufwendig das Pflegen von Gegenständen ist und das wirkt auch präventiv gegen  Vandalismus. Interessierte Schüler können sich beim Baukreis bewerben. Ansprechpartner ist Herr Jungermann.

Eigene Berufsvorstellungen

Der Berufskundeunterricht in der 10. Klasse und das individuelle Berufspraktikum zu Beginn der 11. Klasse ermöglichen es den SchülerInnen, eigene Berufsvorstellungen zu entwickeln und zu überprüfen. Die Schule unterstützt SchülerInnen bei der Gründung von Schülerfirmen.

Auslandserfahrungen:

Wir freuen uns, wenn unsere SchülerInnen die Möglichkeit nutzen, ihr Berufspraktikum im Ausland zu absolvieren. Unsere Schule ist Netzwerkschule bei HORIZON-International und bietet Zugang zu Praktika in Frankreich, England, Spanien, Südafrika, Schottland oder Irland und in Israel und Kanada. Die Waldorfschule in Ostrava Tschechien  bietet für unsere SchülerInnen Plätze als Assistenzlehrer in Deutsch an. Daneben sind natürlich auch Auslandspraktika auf privater Initiative möglich.

Ausbildungserfahrungen

Wir bieten unseren SchülerInnen in der 12. Klasse eine kleine Ausbildung an, den Übungsleiter Breitensport. Hier erwerben die SchülerInnen Ausbildungserfahrung bei einem externen Ausbilder.

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Wenn unsere SchülerInnen zu Beginn der 10. Klasse im Berufskundeunterricht gebeten werden, alle ihnen bekannten Berufe aufzuzählen, kommen sie in der Regel auf 50 Berufe. Um in Freiheit auf eine berufliche Zukunft zugehen zu können, bedarf es der Hilfe.

Einerseits sollten die SchülerInnen ihre persönlichen Stärken und ihre Kompetenzen kennen. Hierbei helfen die Konzeption der Lernbegleitung und die Arbeit mit dem Abschlussportfolio. Hinzu kommen Kompetenzchecks externer Institute und die Arbeit mit dem Berufswahlpass der Städte Bochum und Herne.

Unsere Schule begrüßt es, wenn unsere SchülerInnen mehr als ein Berufspraktikum absolvieren, gerne auch im Ausland. So können sie im geschützten Rahmen für sich ergründen, ob Arbeit oder Studium im Ausland für sie eine Zukunftsperspektive haben.

Wir bemühen uns, unseren SchülerInnen eine breite Möglichkeit an Berufs- und Studienmöglichkeiten vorzustellen. Das geschieht über das Internet, das Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit, die Berufsberatung an der Schule, aber auch in der persönlichen Begegnung. Deshalb laden wir für die Schüler der Klassen 10 bis 13 Institutionen und Firmen am „Projekttag Beruf“ an unsere Schule ein. In kleinen Gruppen haben die SchülerInnen dabei die Möglichkeit, sich sehr praxisnah über Ausbildung und Studium zu informieren.

Damit unsere SchülerInnen die Hürde der Bewerbung und des Vorstellungsgespräches gut meistern, schulen wir das Präsentationsvermögen. Das geschieht langfristig im Schulleben durch Vorträge vor Eltern, Lehrern und MitschülerInnen, Referate, Theaterspiele, und natürlich die Jahresarbeit. Speziell dienen ein kameragestütztes Bewerbungstraining und das Assessmenttraining der gezielten Vorbereitung.

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Unsere Schüler haben die Möglichkeit, sich individuell beraten zu lassen. Die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit führt regelmäßig Berufsberatungen an der Schule durch. Unser Berufs- und Studienorientierungsbüro bietet Berufsberatung, aber auch Hilfe beim Erstellen von Bewerbungsmappen oder der Vorbereitung von Praktika oder Bewerbungsgesprächen. Es ist durch Berufskundelehrer der Schule besetzt.

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