Aus waldorfpädagogischer Sicht ist es wichtig, dass besonders für die jüngeren Kinder vertraute, schöne Bräuche und Rituale auch in dieser Zeit stattfinden können, um eine gesunde Entwicklung zu fördern.

Für derartige Schulveranstaltungen, die über den Regelunterricht hinausgehen, wie beispielsweise Adventgärtlein und andere vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen gelten folgende Regeln:

  • Die Veranstaltungen sind unter Pandemiebedingungen nur im Klassenverband durchzuführen, um eine Durchmischung verschiedener Cluster möglichst zu vermeiden.
  • Zusätzlich benötigte Betreuungs- oder Begleitpersonen, die nicht zum Klassenverband gehören, tragen einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Grundsätzlich wird empfohlen, Veranstaltungen nach Möglichkeit an der frischen Luft durchzuführen.
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gelten die Regeln, die in der geltenden Hygieneverordnung beschrieben sind.
  • Wenn ein Raum für verschiedene Klassen genutzt werden soll (zum Beispiel beim Adventgärtlein) ist für eine ausreichende Lüftung zwischen der Nutzung verschiedener Gruppen zu sorgen (mindestens eine Viertelstunde Durchzug).

Wegen der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie kann der Religionsunterricht zurzeit nicht wie gewohnt in klassenübergreifenden Gruppen stattfinden.

Die Religionslehrer*innen haben deshalb ein „rollierendes System“ geplant, in dem die Klassen unter sich bleiben und die Lehrer nach einigen Wochen wechseln, sodass die verschiedenen Richtungen des Religionsunterrichtes jeweils vertreten sind.

Bis zu den Herbstferien erfolgt der Unterricht im jeweiligen Klassenverband, danach sind Halbierungen der Klassen geplant, wobei jeweils zwei Kolleg*innen in einer Klasse tätig werden.

Barbara Schoregge-Feldhege, Fachbereichsvertretung Religion

Wir freuen uns sehr, dass es gerade in diesen Zeiten wieder möglich ist, Klassenspiele aufzuführen!

Damit sich alle gesundheitlich geschützt fühlen, findet auch hier unser Hygienekonzept Anwendung: Das heißt, es sind diesmal begrenzte Sitzplätze zur Verfügung, die der vorherigen Reservierung bedürfen. Auf dem gesamten Schulgeländen und auf den Wegen innerhalb der Gebäude bitten wir um Einhaltung der Maskenpflicht. Ein Catering in der Pause kann nur sehr bedingt angeboten werden.

Wir wünschen allen Besuchern viel Freude!

Reservieren Sie gerne  unter Schauspiel@rss-bochum.de

A.    Hygienemaßnahmen

Mund-Nasen-Masken

Auf dem Schulgelände und in den Gebäuden besteht für alle Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Maske. Dies gilt für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 auch im Unterricht und an ihrem Sitzplatz. Die Schülerinnen und Schüler  der Primarstufe dürfen die Mund-Nase-Maske an ihrem festen Sitzplatz im Klassenraum während des Unterrichtes abnehmen.

Lehrerinnen und Lehrer dürfen die Mund-Nase-Maske im Unterricht abnehmen, wenn ein Abstand von 1,50 m zu den Schülerinnen und Schülern eingehalten wird. Ansonsten müssen sie eine Maske tragen.

Zitat SchulMail: „Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist ein Baustein, um Risikogruppen zu schützen und zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der hygienisch einwandfreie Umgang mit den Mund-Nasen-Bedeckungen wichtig.“ Mund-Nasen-Masken liegen an den Rändern eng an und bedecken Nase und Mund bis zum Kinn. Eine sogenannte Alltagsmaske im Sinne der Coronaschutzverordnung ist eine textile Mund-Nasen-Bedeckung oder eine gleich wirksame Abdeckung von Mund und Nase aus anderen Stoffen (OP-Maske und so weiter).

Informationen hierzu gibt es z.B. unter:

www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf

Grundsätzlich sind die Eltern und Schülerinnen und Schüler dafür verantwortlich mit MNM ausgestattet zu sein. Bei warmen Temperaturen müssen mindestens zwei, drei MNM zum Wechseln dabei sein. Eine durchfeuchtete Maske verliert ihre Schutzwirkung.

Schülerinnen und Schüler, die in der Geländepflege außerhalb des Schulgebäudes tätig sind, sind dort von der MNB-Pflicht ausgenommen. 

Betreten des Schulgeländes/ der Schulgebäude 

Kinder und Jugendliche dürfen unser Schulgelände und die Schulgebäude nur dann betreten, wenn diese keine Covid-19-Symptome, wie Schnupfen, Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- / Geruchssinns aufweisen.

Bei einem Schnupfen sollen  Kinder und Jugendliche zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden. Sollten keine weiteren Symptome, wie Husten, Fieber etc. hinzukommen, kann der/die Schüler*in wieder am Unterricht teilnehmen. Kommen diese Symptome jedoch dazu, dann ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen. 

Eltern sollen unsere Schulgebäude möglichst nicht betreten.

Krankheitsfall

Sollten Schülerinnen und Schüler im Schulalltag Covid-19-Symtome aufweisen, müssen wir diese zum Schutz der Anwesenden unverzüglich nach Hause schicken bzw. von den Eltern abholen lassen. Der Lehrer benachrichtigt das Sekretariat, dieses benachrichtigt die Eltern.

Ältere SuS warten im Arztzimmer. Die Kollegen der nahen Klassen 5a und 6c werden ebenfalls benachrichtigt, um  „ein Auge“ auf die Kranken zu haben, bis diese abgeholt sind. Jüngere SuS werden im Klassenraum separiert und können dort abgeholt werden.

Der Vorgang ist umgehend im Schulbüro zu melden, welches das Gesundheitsamt und die Bezirksregierung unverzüglich informiert (Meldepflicht). Alle weiteren Maßnahmen werden durch das Gesundheitsamt entschieden. Seinen Anordnungen ist unverzüglich Folge zu leisten.

Bei einer bestätigten Infektion werden die Elternhäuser der Kontaktkinder umgehend
informiert (anonymisiert).
 

Schüler*innen mit Vorerkrankungen

Grundsätzlich sind alle Schüler*innen verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Sie als Eltern entscheiden, ob für Ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen kann. Hat Ihr Kind wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus für einen schweren Krankheitsverlauf? In diesem Fall benötigt der Klassenlehrer eine Information und Attest.  

 Im Falle vorerkrankter Angehöriger, die mit Schüler*innen in einem Haushalt leben, ist die Nichtteilnahme am Präsenzunterricht nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend möglich. Hierfür benötigen wir ebenfalls ein Attest des betreffenden Angehörigen, aus dem sich die Corona relevante Vorerkrankung ergibt. 

Schulbusse

In den Bussen gilt genau wie in den öffentlichen Verkehrsmitteln die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. 

Rückverfolgbarkeit

Für die Unterrichte wird es wieder eine Dokumentation der Anwesenheit und Sitzordnung geben, um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen zu können. 

Hygiene

Es gelten nach wie vor die allgemeinen Hygieneregeln. Die Hände sollen vor Unterrichtsbeginn und bei Bedarf zwischendurch gewaschen werden. Dazu können die Waschbecken in den Klassenräumen genutzt werden, die mit Flüssigseife und Papierhandtüchern ausgestattet sind.
D
er Seifenschaum muss einmal komplett auf der ganzen Hand sowie den Handrücken verteilt sein und dann gründlich abgespült werden.

Alternativ wäre eine Händedesinfektion mit ausreichender Wirkdauer (30 Sekunden) möglich, hiervon raten wir jedoch ab, da inzwischen in den Kliniken und Kinderarztpraxen sehr viele Kinder und Jugendliche mit trockenen, aufgerissenen Händen beschrieben werden. Die feinen Wunden bilden eine Eintrittspforte für Bakterien, Viren und Pilze – man bewirkt also eher das Gegenteil von dem, was man möchte. Eine Händedesinfektion ohne ausreichende Wirkdauer würde darüber hinaus Resistenzen schaffen.

Alle Unterrichtsräume werden regelmäßig (alle 20 Minuten mindestens 5 Minuten Stoßlüften) durchlüftet, auch während des Unterrichtes.

Unterrichte können -  unter Beachtung der Hygieneregelungen - grundsätzlich auch außerhalb des Schulgeländes stattfinden.

Betreuungseinrichtungen

Alle Betreuungseinrichtungen Hort, OGS, Kinderwerkstatt haben ab dem 1. Schultag ab 11.30h geöffnet. Dort sind Ausnahmeregelungen bzgl. der jahrgangsgemischten Zusammensetzung möglich. Sind im Außenbereich getrennte Gruppen möglich ( OGS, HORT, KiWe ) und sind diese nicht von anderen Schülerinnen und Schülern zu sehen, dürfen diese Kinder ohne Maske sein.  - unter Einhaltung der üblichen Hygienebedingungen 

Mittagessen in der Schulküche

Für die Verpflegung in Schulmensen sind vom Schulministerium besondere Vorkehrungen zur Hygiene erarbeitet worden. 
Die Mund-Nase-Bedeckung ist, wie auch in Restaurants üblich, bis zum Sitzplatz zu tragen. Die Hände sind vor Betreten des Speisesaales zu waschen oder zu desinfizieren.                                                                                                                        Die Schüler des Ganztages sitzen nach Klassen geordnet, der Abstand zwischen den verschiedenen Klassen beträgt mindestens 1,5m.
Um eine Durchmischung vieler verschiedener Schülergruppen zu vermeiden, gibt es gestaffelte Essenszeiten. das gilt auch für die Oberstufe.

Sportunterricht

Der Sportunterricht, inklusive Schwimmunterricht, darf wieder stattfinden. Hier muss selbstverständlich keine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Der Sportunterricht soll nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Nach dem Sport ist gründliches Händewaschen oder Handdesinfektion zwingend erforderlich.

Musikunterricht

Der Musikunterricht darf mit Einschränkungen stattfinden. Gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen und gut belüfteten Räumen und die Verwendung von Blasinstrumenten kann unter folgenden Voraussetzungen stattfinden: Aufgrund des größeren Bewegungsradius und des größeren Aerosolausstoßes ist beim Singen ein Mindestabstand von 3 m und beim Musizieren mit Blasinstrumenten ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten. In den Räumen ist eine hohe Luftwechselzahl sicherzustellen.

Konferenzen

Die pädagogische Konferenz sowie der Große Kreis finden als hybride Konferenz (Mischung aus Präsenz- und Online-Teilnahme mittels Live-Stream) statt. Eine Anmeldung zur Online-Teilnahme erfolgt vorher bei dem Koordinator Herrn Jasper. Die Bereichskonferenzen können sowohl als hybride Konferenz, reine Online-Konferenz oder auch nur als Präsenzkonferenz stattinden. Die Entscheidung darüber liegt bei den entsprechenden Konferenzen. Bei allen Konferenzen ist auf das Sitzen in ausreichendem Abstand und das regelmäßige Stoßlüften alle 20 Minuten zu achten. 

Elternabende

Elternabende sollen zur Zeit nach Möglichkeit nicht statfinden und sollen verschoben werden, bis sich die Infektionslage wieder beruhigt hat. Muss aus einem aktuellem Anlass doch ein Elternabend stattfinden, der keinen Aufschub duldet, muss dafür ein Antrag an den Kleinen Kreis gestellt werden. Dieser befindet dann darüber, ob die Dringlichkeit das Stattfinden des Elternabends rechtfertigt.
 

B. Hygienische Rahmenbedingungen

Es erfolgt in jeder Unterrichtsstunde eine namentliche und nach Sitzplatz bezogene
Registrierung, um eine etwaige Nachbefragung bzw. Kontakt-Nachverfolgung zu
ermöglichen (Sitzpläne).

Während des Unterrichts muss für ausreichend Frischluft gesorgt werden
(Stoßlüftung).

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen sollten vor dem Schulbesuch Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt nehmen.

Personen mit Verdacht auf Covid-19 werden von der Teilnahme an Unterrichten und
Prüfungen ausgeschlossen.


C. Hygienische Verhaltensmaßnahmen

Bei Betreten der Klasse müssen die Hände gewaschen werden (mindestens 20 - 30
Sekunden). Zusätzlich können die Hände auf Nachfrage desinfiziert werden. Hierzu muss die Lehrperson angesprochen werden, die die Desinfektionsmittel verwaltet, um unsachgemäßem Einsatz vorzubeugen.

Unnötige Aufenthalte im Flur sollten vermieden werden. Die Klassen- und fachräume sollten pünktlich betreten werden. Nach dem Händewaschen wird der fest vorgegebene Sitzplatz eingenommen.

Auf dem gesamten Schulgelände sowie in allen Gebäuden gilt eine Maskenpflicht (MNS; Mund-Nasen-Schutz-Masken) um sicherzustellen, dass in Begegnungssituationen, die eventuell den Mindestabstand von 1,5 m nicht zulassen, das Risiko einer Infektion bestmöglich reduziert ist. Zum Essen und Trinken dürfen die Masken an der frischen Luft bei Wahrung des Mindestabstandes kurzzeitig abgesetzt werden.

Bei Nutzung einer Klasse/eines Fachraums durch eine andere/veränderte Lerngruppe werden die Tische und Stühle gereinigt. Die Verantwortung hierfür liegt beim Lehrpersonal.  Die Reinigungsmittel stellt die Schule zur Verfügung.

Die sanitären Anlagen dürfen nur unter Einhaltung des vorgegebenen Sicherheitsabstandes betreten werden. In allen Sanitäranlagen befinden sich Seifenspender sowie Einmalhandtücher sowie eine Anleitung zum korrekten Händewaschen. Die Hände sollen regelmäßig für 20 bis 30 Sekunden gründlich mit Wasser und Seife gewaschen werden, dies geschieht meist in den Klassenräumen, die zu diesem Zwecke ebenso mit Flüssigseife, Papierhandtüchern und Waschanleitungen versehen sind.

 

D. Persönliche Hygieneverhalten

 Auf Körperkontakte wie Händeschütteln, Umarmungen usw. muss verzichtet werden und es sollte darauf geachtet werden, sich möglichst nicht ins Gesicht zu fassen.

Beim Husten und Niesen muss die Etikette gewahrt werden (Husten oder Niesen in
die Armbeuge, dabei von anderen Personen abwenden). Bedarfsgegenstände wie
Stifte, Hefte, Gläser, Trinkflaschen etc. dürfen nicht gemeinsam genutzt werden.

 

E. Standards für hygienische Sauberkeit

Potenziell kontaminierte Flächen, wie Tische und Stühle, Sanitäranlagen, Türklinken
etc., die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, werden
täglich durch das Reinigungspersonal gereinigt. (Empfehlung des RKI/Stand
04.04.2020: „Eine routinemäßige Flächendesinfektion in häuslichen und öffentlichen Bereichen, auch der häufigen Kontaktflächen, wird in der jetzigen COVID 19 Pandemie nicht empfohlen. Hier ist eine angemessene Reinigung das Verfahren der Wahl.“)

Im Falle einer Kontamination durch respiratorische und andere körpereigene Sekrete ist eine Flächendesinfektion mittels Wischtechnik vorzunehmen. Desinfektionsmittel und Einmalhandtücher dafür sind in den Klassen vorhanden.

Eine TEILNAHME AN PRÜFUNGEN ist für diese Schülerinnen und Schülern durch besondere Maßnahmen zu ermöglichen. So muss das Schulgebäude zu einer bestimmten Zeit einzeln oder durch einen gesonderten Eingang betreten werden können und erforderlichenfalls die Prüfung in einem eigenen Raum durchgeführt werden. Können diese Schutzmaßnahmen nicht sichergestellt werden, soll ein Nachholtermin unter dann geeigneten Bedingungen angeboten werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regeln für das krankheitsbedingte Versäumen von Prüfungen.

Rudolf Steiner Schule Bochum, Stand: 17. November 2020

Informationen des Ministeriums zum Umgang mit dem Coronavirus

Unterstufe:

Für alle Klassen der Unterstufe wird in der Zeit des eigentlichen Sportunterrichts Ersatzunterricht stattfinden. Wenn personell möglich, können bei entsprechendem Wetter Waldspaziergänge unternommen werden. Die Kinder sollen also an dem Tag des Sportunterrichts immer wetterfeste Kleidung und Schuhe dabei haben! Bei zu schlechtem Wetter werden, wenn möglich im Klassenraum, ansonsten in der Turnhalle alternative Angebote gemacht.

Mittelstufe wenn Sport keine Randstunde ist:

Wenn personell möglich werden bei entsprechendem Wetter Waldspaziergänge unternommen. Die Kinder sollen also an dem Tag des Sportunterrichts immer wetterfeste Kleidung und Schuhe dabei haben!

Wenn es personell nicht möglich ist mit einer Klasse das Schulgelände zu verlassen (nur eine Lehrkraft) oder das Wetter Waldspaziergänge nicht zulässt, werden allen Mittelstufenklassen von den entsprechenden Sportkollegen, wenn möglich im Klassenraum, ansonsten in der Turnhalle alternative Angebote gemacht.

Mittelstufe wenn Sport eine Randstunde ist:

Bei zu schlechtem Wetter (Die Sportkollegen entscheiden dies situativ) können Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5, wenn von den Eltern schriftlich genehmigt, früher nach hause gehen. Alle anderen Kinder        werden bis 15:00 Uhr von den Sportlehrern betreut.

 

Oberstufe Kleinklassen:

Für die Oberstufe der Kleinklassen gilt, dass, wenn personell möglich, bei entsprechendem Wetter Waldspaziergänge unternommen werden können. Die SuS sollen also an dem Tag des Sportunterrichts immer wetterfeste Kleidung und Schuhe dabei haben! Alternativ können von den entsprechenden Kollegen andere Angebote gemacht werden, die in den Räumlichkeiten der Schule (wenn möglich Klassenraum, ansonsten Turnhalle) stattfinden. Der Unterricht endet grundsätzlich nicht früher, es sei denn dies ist von dem zuständigen Sportkollegen mit dem Klassenbetreuer der entsprechenden Klasse abgesprochen.

Oberstufe Großklassen:

-          Klasse 9a/9b wird, je nach Wetterlage, mit alternativen Angeboten versorgt, wetterfeste Kleidung und Schuhe sind mitzubringen. Der Präsenzunterricht entfällt nicht!

-          Klasse 10a/10b hat jeweils Sport beim Klassenbetreuer, dieser Regelt den Sportunterricht für seine jeweilige Klasse

-          Klasse 11a/11b wird, solange kein Präsenzunterricht stattfinden kann, im Unterricht auf Distanz mit Aufgaben versorgt

-          Klasse 12a/12b wird, je nach Wetterlage, mit alternativen Angeboten versorgt, wetterfeste Kleidung und Schuhe sind mitzubringen. Der Präsenzunterricht entfällt nicht!

Am Freitag, dem 13. März saßen wir in der Schulküche. Es war die erste große Pause. „Das wird unser letzter Tag hier, die Schulen werden schließen.“ Mittags verteilte Billa Behrens an alle Gäste Reibekuchen, Reis und was sonst nicht gut gelagert werden kann. Lehrer und Schüler verabschiedeten sich und die Ratlosigkeit, wie denn nun unterrichtet werden könne, breitete sich aus.

Vor den Osterferien haben fast alle Kollegen Aufgaben per Mail versendet. Viele Materialien sind in der Schule geblieben. Frau Weidemann und ich haben uns abgesprochen und in ähnlicher Weise weiterunterrichtet. Also haben wir für die 11. Klassen, die wir im Hauptunterricht hatten, zuerst die Seiten aus dem Biologiebuch gescannt, dann Aufgaben versendet und auf die Antworten gewartet. Abends füllte sich das E-Mail-Fach. „Liebe Frau Scharpey, im Anhang finden Sie meine bearbeiteten Bioaufgaben. Liebe Grüße“ Im Anhang waren ein Foto oder mehrere Fotos der Epochenheftseiten. Die wurden auf meinen PC heruntergeladen, gelesen und dann wurde eine Antwort an den Schüler oder die Schülerin versendet. Von einigen Schülern kam nichts, andere wünschten sich ausführliche Erklärungen oder Anleitungen wie im Unterricht. Dazu habe ich eine Sprachdatei aufgenommen und verschickt. So haben auch das Musikkollegium, das Sportkollegium, die Sprachlehrer, Epochenlehrer und Mathematiker gearbeitet

Über die FWU Mediathek hatten wir die Möglichkeit, den Schülern Filme zukommen zu lassen. Das Institut hatte für die Corona-Zeit einen unentgeltlichen Zugang angeboten und unsere Schule hat noch einen der letzten heißbegehrten Freizugänge erhalten. Die Mediathek war kurz vor dem Zusammenbrechen, was bedeutete, dass ein Film nicht zu jeder Zeit angesehen werden konnte und oft auch arg ruckelte.

Der Chemieunterricht, der stark auf Experimente angewiesen ist, nutzte Filme auf YouTube oder die Schüler erhielten von Herrn Rudloff Anleitungen für die heimische Küche. Auch hier wurden Arbeitsblätter verteilt und Musterlösungen zur Korrektur der eigenen Arbeit angeboten.

Ähnlich verfuhr auch Herr Wienemann mit der 9. Klasse in Physik. Die fehlende Epochenwoche wurde kurzerhand digitalisiert, die Klasse mit Scans und YouTube-Links versorgt und die Schülerinnen und Schüler arbeiteten und experimentierten in den eigenen vier Wänden. Die Abgabe der Epochenhefte, welche ja in die Zeugnistexte mit einfließen, erfolgte größtenteils schadenfrei auf dem guten alten Postweg, so dass sich der Postbote in der letzten Woche irritiert die Augen rieb und sich wunderte, warum auf einmal so viele große A4-Umschläge auf einmal zugestellt werden mussten. Der eine oder andere war mit einer lieben Grußbotschaft versehen, für die sich Herr Wienemann auf diesem Wege recht herzlich bedanken möchte.

Viele Kollegen - vor allem Sprachlehrer - haben in dieser Zeit eine Telefonsprechstunde für jede ihrer Klassen eingerichtet. Im Bereich der Sprachen wurden den Schülern neben Aufgaben per Mail auch Selbstlernprogramme ans Herz gelegt. Damit konnte jeder Schüler in seinem Tempo lernen und er bekam auch eine Rückmeldung. Für den Deutschunterricht wurden die Schüler der neunten Klasse mit Arbeitsaufträgen zu den gelesenen Lektüren versorgt und in der elften Klasse mit Übungsklausuren zur Zentralen Prüfung. Alle Ausarbeitungen wurden korrigiert per Mail an die Schüler zurückgeschickt.

Am Ende der Epoche kamen dann die Epochenhefte mit der Post oder wurden persönlich in den Briefkasten gelegt. Bei der Durchsicht wurde schnell sichtbar, dass bei der Erarbeitung von Aufgaben die Lösungen kürzer und ideenärmer waren als im Unterricht. Es fehlten die Gruppenarbeiten und der Austausch und die Korrektur untereinander.

Die Sprachlehrer berichteten, sie hätten den Schülern gerne etwas vorgelesen oder die Antworten von Schülern gerne gehört und nicht nur gelesen.

Frau Kröner-Spruck und Frau Matskevich führten per Telefonkonferenz jede Menge Lernbegleitungsgespräche mit SchülerInnen der Klasse 11b. Die Kunstbilder der Klasse erreichten Herrn Neumann in diesem Jahr digital.

Die Osterferien boten nun die Zeit und Gelegenheit weitere Lösungen zu finden.

Microsoft Office 365 Education

Der Kreis für Öffentlichkeitsarbeit stellte Microsoft Teams vor. Unter den verschiedenen Möglichkeiten Unterricht in Echtzeit anzubieten, fiel die Wahl in der Oberstufe auf ein kostenfreies Angebot für Schulen von Microsoft. Office 365 Education enthält neben Word, Excel und Power Point auch Teams für Videokonferenzen. So können Lehrer mit Schülern über Videokonferenz sprechen und sich zum Beispiel auch Bilder zeigen lassen, denn eine Kamera nimmt nicht nur Gesichter auf. Die Schüler untereinander können sich ebenfalls vernetzen. Teams ermöglicht es den Lehrern, Aufgaben an die Schüler zu senden und von ihnen entgegen zu nehmen, ohne die Mail zu nutzen. Die Schüler senden ihre Aufgabe über Teams zurück. Die Lehrer lassen sich im Schulbüro in der kostenfreien Schulplattform anmelden. Die Klassenbetreuer sammeln die E-Mail-Adressen der SchülerInnen und senden sie an das Schulbüro. Dort werden die SchülerInnen registriert. Sie erhalten dann von Microsoft eine Mail und haben ebenfalls Zugang zur Plattform für Fernunterricht.

Diese Lösung wurde bereits im Februar vom Schülerrat unabhängig von der Corona-Pandemie erhofft, weil die Schüler sich die unentgeltliche Software Word, Excel und Power Point gewünscht haben. Daher gab es schon erste Erfahrungen einzelner Schüler, die das Verfahren für den Schülerrat ausprobiert haben.

 

Google Education, Google Classroom

Eine weitere kostenlose Nutzung bietet Google mit Google Classroom, einem Bestandteil von Google Education. Hier kann der Lehrer einfach ein Archiv anlegen und während der Bearbeitungszeit korrigieren und kommentieren. Auch besteht für die Schüler die Möglichkeit in Arbeitsgruppen ein gemeinsames Dokument zu erarbeiten.

Der Kreis für Öffentlichkeitsarbeit arbeitet noch an einer internen Homepage, die auch zur Verbreitung von Aufgaben und für Ausstellung von SchülerInnenarbeiten im nicht öffentlichen, sondern im Klassen- oder Schulraum gedacht ist.

Natürlich ersetzt nichts den persönlichen Kontakt, aber wir haben Wege gefunden, die das Lernen ermöglichen. Die Umsetzung erfordert etwas Geduld, aber alle arbeiten daran.

Für die Oberstufe

Angelika Scharpey

Unsere Mittelstufe umfasst die fünfte bis zur achten Klassen.

Ist diese Entwicklungszeit unter „normalen“ Bedingungen bereits von einer besonderen Dynamik geprägt, so sind die Herausforderungen beim Lernen auf Distanz hier sehr vielfältig. Die Lehrerinnen und Lehrer sind dieser Aufgabe unterschiedlich und individuell begegnet, doch allen ist gemeinsam, dass sie stets versuchten, die Beziehungen zwischen ihnen und den Schülerinnen und Schülern intensiv aufrecht zu erhalten.

So entstand ein Füllhorn an kreativen und neuen Ideen: Der Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern wird z.B. über regelmäßige, zum Teil tägliche, Telefonsprechstunden gehalten. Rückmeldungen zu den gestellten Aufgaben werden ebenfalls aktiv telefonisch eingeholt. Die zu bearbeitenden Aufgaben kommen per Mail oder Post zu den Schülerinnen und Schülern. Auch umfangreiche Materialpakete wurden zusammengestellt, die dann von den Eltern oder den älteren Schülerinnen und Schülern - unter Einhaltung aller Sicherheitsvorgaben - in der Schule abgeholt werden konnten.

Audiodateien sind entstanden, sowie kleine, wunderbare Videofilme- und Sequenzen, es wurde Unterricht im virtuellen Klassenzimmer abgehalten und sich über Skype in Gruppenkonferenzen ausgetauscht. Einige Lehrer nahmen sogar kleine Musikstücke auf und schickten diese als Gruß an die Kinder. Entstanden sind auch kleine Werkstücke und Arbeiten, z.B. in der Handarbeit, die dann von den Kindern fotografiert und an die Lehrer zur Begutachtung geschickt wurden.

Genutzt wurden auch YouTube Lernvideos, es entstand sogar eine virtuelle Klassenzeitung. Die Kolleginnen und Kollegen stellten tägliche oder wöchentliche Aufgaben zusammen. Haushaltsexperimente wurden innerhalb der Chemieepoche empfohlen, Rezepte zum Ausprobieren aus dem Kochunterricht bereicherten den heimischen Speiseplan.

Liebe Schulgemeinschaft, dieses ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem erstaunlichen Ideenreichtum der Mittelstufe und keinesfalls vollständig. Bei aller Begeisterung für das Entstandene, sind wir uns einig, dass nichts die wahrhaftige, persönliche Begegnung zwischen den Lehrern und Schülern ersetzen kann. Wir sind daher sehr froh, dass sich nun kleine Schritte in Richtung Unterrichtsaufnahme abzeichnen.

Für die Bereichskonferenz der Mittelstufe Dorothee Berendes und Katharina Währisch Im Mai 2020

In dieser Woche gibt es Informationen aus dem Förderbereich, der Betreuung, der Unter- und Mittelstufe sowie von anderen Aktivitäten.

Alles ist anders zu Corona-Zeiten

„Es ist schwierig – also machen wir das Beste daraus!“

So könnte das Motto von einigen derzeit lauten – auch bei uns in der Unter- und Mittelstufe im Kleinklassen-Bereich.

Die Kinder mit Schulmaterial zu versorgen, geschweige denn zu unterrichten, stellt die Lehrkräfte vor nicht zu unterschätzende Herausforderungen.

Dass das trotzdem an manchen Stellen – sogar überraschend gut – klappt, darf uns auch erfreuen.

Wir Lehrer haben uns ausgetauscht und festgestellt, dass jeder/jede diese Aufgabe auf unterschiedliche Weisen angeht, denn zum Teil sind auch verschiedene Voraussetzungen in den Elternhäusern zu berücksichtigen. Nicht längst alle Familien haben die Möglichkeit, Emails an einem PC lesen zu können, und auch das Ausdrucken ist teilweise nicht möglich. So berichtete eine Mutter, dass sie zunächst für ihre Kinder die Inhalte aus den Emails abschrieb, bis sie Hilfe von ihrer Arbeitgeberin bekam.

So ergaben sich vielfältige Möglichkeiten, wie miteinander kommuniziert wurde.

Hier einige Beispiele:

Manche Lehrkräfte sind dazu übergangen, ihre Schüler und Schülerinnen hin und wieder mit Paketen der Post zu beglücken, immer mit einem kleinen Brief und persönlicher Ansprache.

Dazu hielten manche einen regen telefonischen Austausch, auch gerne mit den Eltern.

Manche bekamen von ihrer Lehrerin entzückende Briefe zugeschickt, immer mit speziellen Aufgaben für jeden Tag und einem kleinen Rätsel dabei.

In anderen Klassen wiederum funktionierte der Emailkontakt, wodurch Schüler/innen mit Materialien versorgt wurden.

Nein, alles kein Idealzustand, aber wir versuchen, wie oben bereits gesagt, das Beste daraus zu machen. Manchmal ist da „weniger“ sogar „mehr“. Aber der andere Spruch „viel bringt viel“ hat auch sein Gutes. Alles im Maß. So einfach, und so schwer.

Das Allerwichtigste scheint zu sein, dass wir alle den Mut behalten, dass wir, wirklich alle, uns gegenseitig stärken, aufbauen, mit der Gewissheit, es kommen auch wieder andere Zeiten.

Regina Tobiassen, für den Förderbereich

Liebe Schulgemeinschaft,

an dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Einblick in die Vielfältigkeit und Kreativität des Kollegiums geben, wie unterschiedlich mit der Situation „Lernen auf Distanz“ - entsprechend den Anforderungen der verschiedenen Klassenstufen - umgegangen wurde und wird. Im letzten Schulbrief gab es einen Streifzug durch die Oberstufe, heute erfahren Sie eine Fortsetzung aus dem Bereich der Unterstufe zu den Themen Rechnen, Schreiben, Hausbauepoche, Handarbeit und Sprachen.

Rechenepoche:

  • Die Eltern bekommen eine Anleitung und erarbeiten den Stoff mit den Kindern incl. Spiele, Übungen und Arbeitsblätter
  • * Arbeitsblätter werden täglich abends verschickt (über cloud)
  • * Eltern ohne Mail bekommen alles mit der Post * feste Telefonsprechstunden

  • Schreibschrift
  • * Die Kinder bekommen tägliche Arbeitsblätter mit Aufgaben und freiwilligen Zusatzaufgaben per Mail
  • * Arbeitsblätter werden täglich verschickt
  • * Möglichkeit, Material persönlich abzuholen (in der Lehrküche)
  • * alle Familien werden persönlich angerufen

  • Maße und Gewichte
  • * Kurzfilme zum Messen gedreht und in eine cloud (magenta) gesetzt
  • * Arbeitsblätter werden sonntags und mittwochs verschickt
  • * Kinder antworten per sms, app, mail oder cloud
  • * 1x1 Führerschein persönlich am Telefon * feste Telefonsprechzeiten

  • Hausbauepoche
  • * die Kinder erarbeiten Texte zur Bauweise von Naturvölkern und planen und bauen ihr eigenes "Traumhaus", ein Modell oder eine begehbare Hütte im Wald oder im Garten
  • * Kinder bekommen seit 15. März sonntags und mittwochs Briefe mit Persönlichem, Rätseln, Gedichten, Nachrichten
  • * Tägliche Arbeitsblätter mit Aufgaben per Mail
  • * Familien ohne Mail oder Drucker bekommen alles per Post * Tag des "offenen Fensters" immer mittwochs 16:00-19:00 Uhr

  • Handarbeit
  • * Verteilen von Wolle an der Tür zur Lehrküche an verschiedenen Nachmittagen, in Absprache mit den Klassenlehrern, meist zur Zeit der Sprechstunden
  • * Einsammeln von Arbeiten und Durchführung kleiner Verbesserungen vor Ort

  • Russisch

  • * alle Eltern der Klassen bekamen Arbeitsanleitungen per Mail, die die Eltern ohne Sprach- und Schriftkenntnisse mit den Kindern durchführen können 

Vera Ostheider, im Mai 2020